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Dormagen
Neue Sportanlage: Vielfältige Hilfe für kreative Rheinwacht

Dormagen. Der Verein plant auch einen Unternehmerstammtisch. Von Stefan Schneider

Alte Liebe rostet nicht. Dass in diesem Sprichwort viel Wahrheit steckt, können die Verantwortlichen von Rheinwacht Stürzelberg bestätigen. Für den Neubau der Sportanlage mit Kunstrasenplatz Am Weißen Stein gibt es vielfältige Unterstützung - besonders von ehemaligen Mitgliedern, die immer noch das "Rheinwacht-Gen" in sich tragen, wie es Mathias Molloisch-Wilson vom Projektteam "Neue Sportanlage 2017" ausdrückt. Jüngstes Beispiel ist der Marine-Zug "Käpt'n Flint", der dem Club anlässlich des Stürzelberger Schützenfestes 1100 Euro spendete. Alle Mitglieder seien einst selbst bei der Rheinwacht aktiv gewesen, berichtet Molloisch-Wilson.

Die Sportplatzprojekte in Stürzelberg und Zons überwinden mitunter sogar die altbekannte nachbarschaftliche Rivalität. Nach dem gemeinsamen Schießen der Hubertusschützen Stürzelberg und Zons stifteten die beiden Kompanien der Rheinwacht 150 Euro; im vergangenen Jahr hatten sie FC und SG Zons unterstützt.

Die Rheinwacht trägt mit vielen kreativen Ideen aber auch fleißig selber dazu bei, dass der von der Stadt geforderte Eigenanteil in Höhe von 80.000 Euro für den neuen Sportplatz zusammenkommt. Ein ganzer Teil dieser Summe kann in Eigenleistung abgerechnet werden, etwa beim Abriss der alten Anlage. Vor diesem Hintergrund wäre die Hilfe von Firmen von Vorteil, weil diese über Fachwissen und Maschinen verfügen. Ansprechen will die Rheinwacht die Betriebe mit einem Unternehmerstammtisch, "voraussichtlich im November", sagt Molloisch-Wilson. Der Verein habe zudem "Sammelbüchsen über halb Dormagen verteilt" und wolle auch beim Stadtteilwettkampf zum Michaelismarkt mitmachen, um Geld zu gewinnen. Zudem gebe es schöne Aktionen von Sponsoren, zum Beispiel bei Trödelmärkten.

Quelle: NGZ
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