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Dormagen
Neues Baugebiet erhält schnelles Internet

Dormagen: Neues Baugebiet erhält schnelles Internet
Manfred Zingsheim (l.) von der Stadt Dormagen sowie Detlef Spitzenberg von der evd präsentieren auf der noch unbebauten, weiten Fläche von Nievenheim IV die Informationsbroschüren. FOTO: evd
Dormagen. Das größte Baugebiet in Dormagen mit geplanten mehreren hundert Wohneinheiten soll von Beginn an eine schnelle Datenautobahn erhalten. Es soll eine Geschwindigkeit von bis zu 400 Mbit/s möglich sein. Von Klaus D. Schumilas

Der Dormagener Energieversorger evd hat in den vergangenen zwei Jahren ein modernes Glasfasernetz in der Stadt verlegt. Seit dem Frühjahr können nahezu im ganzen Stadtgebiet Surf-Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s erreicht werden. Das Baugebiet Nievenheim IV wird als erstes Neubaugebiet in Dormagen flächendeckend mit Glasfaserdirektanschlüssen ausgestattet. Das gab das Unternehmen jetzt bekannt.

Neben den nötigen Strom-, Gas- und Wasseranschlüssen legt die evd auf Wunsch dort in jedes Haus gemeinsam mit Netzanbieter NetCologne auch einen Glasfaserdirektanschluss. "Die moderne Glasfasertechnologie bietet Komfort mit Bandbreiten von bis zu 400 Mbit/s und perspektivisch sogar mehr", sagt Unternehmens-Sprecherin Carina Backhaus.

Detlef Spitzenberg, zuständig für den Netzvertrieb bei der evd, ist zufrieden mit der Resonanz auf das Baugebiet Nievenheim IV. "Schnelles Internet zu haben, ist heute für die Bauherren genauso wichtig wie einen Wasser- oder Stromanschluss zu beantragen", sagt Spitzenberg. "Stetig werden es mehr Interessenten. Wir freuen uns darüber, dass wir den Dormagenern zukunftsfähige und modernste Technik ins Haus legen können und das Interesse so groß ist." Vor gut zwei Jahren sind die evd und der regionale Telekommunikationsanbieter Netcologne eine Kooperation eingegangen mit dem Ziel, weite Teile von Dormagen mit einer schnellen Datenautobahn zu versorgen. Bis dahin gab es Teile von Dormagen, in denen die Übertragungsgeschwindigkeit bei unter 20 Mbit/s gelegen hat. Als Gesamtkosten gaben beide Unternehmen damals 4,3 Millionen Euro an. Vor einem guten Jahr konnten beide Partner den Abschluss der Arbeiten für Gohr und Straberg bekannt geben. Zuvor waren die Glasfaserkabel in Dormagen-Mitte, Horrem, Rheinfeld und Zons verlegt worden, dann in Nievenheim, Ückerath, Delrath, St. Peter und Stürzelberg, wo die evd im März dieses Jahres die letzten von den rund 23.600 Haushalten erreichte.

Hackenbroich und Delhoven wurden nicht durch die evd mit Glasfaser erschlossen. Die Bundesnetzagentur hatte der evd für diese Ausbaustufe nicht den Zuschlag erteilt. Trotzdem gelang es, dass fast 75 Prozent aller Dormagener Haushalte im schnellen Netz surfen können.

Die evd hat für alle Dormagener, die beabsichtigen, eine Immobilie zu bauen, zu sanieren oder umzubauen, eine umfangreiche Informationsbroschüre erstellt. In der Bauherren-Infomappe sind alle Informationen zu den Anschlüssen an die Versorgung mit Trinkwasser, Strom, Gas, Wärme und Breitbandinternet gebündelt.

Auch die Stadt Dormagen verteilt die Mappe mit vielen wichtigen Informationen sowie allen Ansprechpartnern an die Dormagener Bauherren. "Die Mappe ist sehr beliebt und hilft den Bauherren, den Überblick zu behalten", bestätigt Manfred Zingsheim von der Bauverwaltung der Stadt Dormagen.

Quelle: NGZ
 
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