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Dormagen
Neues Internet-Portal mit vielen Daten zur Stadt

Dormagen. Open Data - Daten werden frei zugänglich gemacht, um mehr Transparenz und bürgerfreundliche Nutzungsmöglichkeiten zu erreichen. Auch die Stadtverwaltung sieht darin eine Chance. "Im Zeichen von Demokratie und Bürgerbeteiligung werden wir uns hier in Zukunft noch stärker öffnen, solange im Einzelfall nicht konkrete Datenschutzgründe dagegen sprechen", sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. Gestern gab er in der Ratssitzung das Startsignal für ein neues Open-Data-Portal, eingerichtet von der städtischen IT.

Ab sofort können sich die Dormagener zentral über wichtige Themen von Wahlergebnissen über die Straßenreinigung bis zur Entwicklung der Müllmengen in den vergangenen Jahren informieren.

"Das Internet-Portal bietet dazu eine Reihe von interessanten Filtern", erläutert Gerhard Heeke, der das Projekt koordiniert. Wer sich dafür interessiert, welche Kitas sich in einem Stadtteil befinden oder an welchen Problemstellen wilder Müll von Bürgern über den städtischen "Mängelmelder" mitgeteilt werden, kann sich die Daten nach Ortsteilen sortieren lassen. Mit Geo-Daten ist auch das Verzeichnis der "Stolpersteine" - Mahnmale im Straßenpflaster, die an ermordete oder vertriebene jüdische Bürger erinnern - unterfüttert. Ebenfalls bereits erfasst sind die Denkmalliste, das Schulverzeichnis, die Standorte der Freifunk-Router und die Entwicklung der Ganztagsplätze an Schulen seit 2016. "In den kommenden Jahren werden wir noch viele weitere Inhalte einpflegen. Das reicht von Umweltdaten über Verkehrsdaten bis zu unserem Haushalt", kündigt der Bürgermeister an. Unter opendata.dormagen.de ist das Internetportal zu finden.

Quelle: NGZ
 
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