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Wort Zum Sonntag
Nievenheim feiert - wir feiern mit

Dormagen. Morgen präsentieren wieder Händler und Einrichtungen ihre Waren und Dienstleistungen: Ich finde es erstaunlich, wie viele Stände rund um den Salvatorplatz zusammen kommen. Es geht um Werbung, Angebot und Nachfrage, um Arbeitskraft und Existenzen, um Gemeinschaft und Zusammenhalt vor Ort. Und sicher bietet dieses Fest auch Gelegenheit, das eigene Kaufverhalten zu hinterfragen. In Köln wurde ich, als ich einen Artikel nachfragte, an den Online-Shop verwiesen.

Ist es wirklich nötig, alles im Internet zu bestellen, wenn die Leute vor der Arge Schlange stehen? Kann ich mich über das Fehlen eines Supermarktes im Dorf beschweren, wenn mir die Preise des Tante-Emma- oder des Hofladens zu hoch waren und ich die Discounter-Preise bevorzuge? Ist es nicht sinnvoller, den Apfelsaft aus der Region zu kaufen? Haben Arbeitskräfte in anderen Ländern kein Recht auf faire Arbeitsbedingungen und Löhne? Muss ich mich für das kostengünstigste Produkt entscheiden, ohne Produktionsbedingungen zu beachten? Sicher: Auch unsere finanziellen Mittel sind begrenzt, wir können uns nicht immer das leisten, was ethisch und moralisch korrekt wäre.

Schon ein christliches Kinderlied erkennt: "Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten können das Gesicht der Welt verändern." Pfarrerin Daniela Meyer-Claus Kreuzkirche Nievenheim

Quelle: NGZ
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