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Dormagen
Nievenheimer diskutieren über Verkehr und Breitband-Ausbau

Dormagen. Genau drei Jahre nach dem Start der Stadtteilgespräche mit dem Bürgermeister am 18. Dezember 2014 in Stürzelberg beendeten Erik Lierenfeld und seine Mitarbeiter am Dienstagabend in Nievenheim nach elf Terminen die erste Runde der Bürgerversammlungen.

"Wir waren in allen größeren Stadtteilen, wo wir viele Fragen beantworten und Anregungen mitnehmen konnten. Ich bin sehr zufrieden", zog der Bürgermeister ein positives Fazit der von ihm initiierten Reihe. "Den Dialog mit den Bürgern in den Orten werden wir so oder in ähnlicher Form fortführen", erklärte Lierenfeld.

In der Mensa der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule gab es von den rund 40 Nievenheimern und Ückerathern vor allem Nachfragen zu Verkehrssituationen. So stellte sich der vermeintliche Radweg In Ückerath als Gehweg heraus, weswegen keine Beschilderung für Radler möglich sei. Während bald auf der kompletten Johannesstraße in Delrath Tempo 30 herrschen wird, gibt es für den Ortseingangsbereich "In Ückerath" als Landesstraße 35 keine Temporeduzierung. "Richtig entlastet werden Nievenheim, vor allem die Neusser und die Bismarckstraße erst, wenn der Autobahnanschluss Delrath kommt", betonte Lierenfeld. Da werden mehrere Varianten geprüft.

Der Zustand des Friedhofs an der Neusser Straße regte zu Kritik am "Kahlschlag" an. Gottfried Koch, der Leiter der Technischen Betriebe Dormagen, erläuterte, dass dort wieder Bäume, eine Allee und Hecken gepflanzt werden: "Das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht, daher sind wir noch nicht fertig." Grund für die Wegnahme der Büsche: "Wir wollen die Parkplätze ein Stück weit in Richtung Friedhof verlegen, um mehr Platz zu schaffen."

Neue Wohnflächen, so auch für Ückerath, werden im Flächennutzungsplan festgelegt, der im Herbst 2018 verabschiedet wird. Zum Breitband-Ausbau erklärte Lierenfeld, dass "die Telekom in Aussicht gestellt hat, den noch fehlenden Ausbau bis Ende 2018 zu erledigen."

(cw-)
 
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