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Dormagen
Öffentlich geförderte Wohnungen für Nievenheim

Dormagen. Für das Baugebiet Nievenheim IV hat die Stadt Dormagen jetzt einen Investor gefunden, der dort in einem Teil des Baugebiets insgesamt neun öffentlich geförderte Wohnungen errichten will.

SPD-Fraktionsvorsitzender Bernhard Schmitt begrüßt dieses Vorhaben: "Die Stadt bringt damit den öffentlich geförderten Wohnungsbau wieder in Schwung, der in Dormagen dringend benötigt wird." Wie Schmitt weiter ausführt, sei der Bedarf an sozialem Wohnungsbau vorhanden: Die Wohnungsbedarfsanalyse, die der Rhein-Kreis Neuss im vergangenen Jahr erstellen ließ, weist für Dormagen einen Bedarf von 652 öffentlich geförderten Wohneinheiten bis 2030 aus. "Da besteht dringender Handlungsbedarf, was sicher jeder Wohnungssuchende, der in Dormagen eine preiswerte Wohnung sucht, bestätigen kann, meint Schmitt.

Seit langem setze sich die SPD dafür ein, für alle Bevölkerungsgruppen bezahlbaren Wohnraum in Dormagen zu schaffen, wie Parteivorsitzender Carsten Müller anhand eines Beispiels von 2014 erläutert: "Bereits in unserem Wahlprogramm haben wir gefordert, ausreichend seniorengerechten und bezahlbaren Wohnraum für Familien in allen Stadtteilen bereit zu stellen und haben auch im Koalitionsvertrag mit der CDU vereinbart, in allen Neubaugebieten sozialen Wohnungsbau zu berücksichtigen." Diese Vereinbarung werde die SPD bei allen Planungen einfordern. Zudem habe sich in der Verwaltung auch personell etwas zugunsten des Sozialen Wohnungsbaus getan, wie Müller erklärt: "Wir begrüßen, dass das Thema ,Bezahlbarer Wohnraum' nun auch in der Stadtverwaltung durch die Schaffung einer Stabsstelle einen hohen Stellenwert bekommen hat."

(cw-)
 
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