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Dormagen
OGS-Räume: Verwaltung prüft Erweiterungsbedarf

Dormagen. In Rheinfeld hat es kurz vor den Herbstferien geklappt: Der neue Container der Offenen Ganztagsschule der Regenbogenschule konnte bezogen werden. Seither sind 25 Viertklässler dort untergebracht - sie nutzen das Nachmittagsangebot des Trägers TSV Bayer Dormagen an der Rheinfelder Schule. Diese mittelfristige Container-Lösung war notwendig geworden, weil 18 Erstklässler "zuviel" für die OGS angemeldet worden waren - und dafür nicht genügend Platz zur Verfügung stand. Von Carina Wernig

"Der Container kann aber nur eine Übergangslösung sein, wir brauchen eine dauerhafte Klärung, wie wir mit dem hohen OGS-Bedarf umgehen", fordert der Erste Beigeordneter und Schuldezernent Robert Krumbein. Für Rheinfeld könne das ein Neubau sein, der auch wegen der räumlichen Distanz von OGS und Schule eine gute Option sei: "Da könnte ein Neubau der OGS in der Grünanlage neben der Schule helfen." Allerdings, so schätzte Krumbein im Stadtrat im Juni ein, würde dieses Projekt mit Planungsrechtsänderung drei Jahre dauern. Dort hatte er auch angekündigt, den Bedarf stadtweit genau zu prüfen: "Im Herbst wird eine generelle OGS-Bestandsaufnahme gemacht."

Das ist vor einer Woche bei einer Sitzung der mit Politik- und Schulvertretern besetzten Arbeitsgruppe zum "Schulentwicklungsplan" vor einer Woche zumindest zum Teil erfolgt. Allerdings waren wegen der zeitgleich laufenden Schulanmeldungen nur sechs Schulen vertreten. "Da müssen wir noch nachfassen", erklärte Krumbein. Denn eins haben schon die ersten vorliegenden Ergebnisse gezeigt: "Die Offene Ganztagsschule wird von den Kindern an einigen Schulen zu 40 und an anderen zu 100 Prozent in Anspruch genommen", so der Schuldezernent. Bis zur Sitzung des Schulausschusses am 22. November soll die Bestandsaufnahme vorliegen. "Dann wissen wir auch, wo Handlungsbedarf herrscht", betont Krumbein. Neben Rheinfeld und Horrem, wo zurzeit beim Projekt "Soziale Stadt Horrem" ein Lernort in der Schule mit Neubau des evangelischen Kindergartens "Sonnenblume" geplant wird, hat auch die Theodor-Angerhausen-Schule in Mitte zusätzlichen Raumbedarf ins Spiel gebracht. Das müsse - wie auch die Kosten - verifiziert werden.

Quelle: NGZ
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