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Dormagen
"Olympiade" begeistert Kinder für Sport

Dormagen: "Olympiade" begeistert Kinder für Sport
Der neunjährige Gereon Hastenrath aus Dormagen zählt zu den 230 Sportlern, die jetzt bei der Kinderolympiade des TSV Dormagen an den Start gingen. Er konnte mit 3,45 Metern im Weitsprung punkten. FOTO: ati
Dormagen. 230 junge Sportler gingen jetzt bei der Kinderolympiade des TSV an den Start. Sie mussten sich beim Weitwurf, beim Weitsprung und beim 30-Meter-Sprint beweisen. Gereon Hastenrath ist in seiner Altersklasse am weitesten gesprungen. Von Christian Kandzorra

Mit einer möglichst hohen Anlaufgeschwindigkeit aufrecht abspringen, mit den Füßen nach vorne im Sand landen - und dann auch noch genau den richtigen Moment treffen. Das ist leicht gesagt, aber in der Praxis gar nicht so einfach. Gereon Hastenrath kennt das schon. Der Neunjährige zählt zu den 230 Kindern, die jetzt bei der 31. Kinderolympiade im Sportcenter des TSV Bayer Dormagen an den Start gingen und ihren sportlichen Ehrgeiz unter Beweis stellten. Der junge Dormagener trat unter anderem in der Disziplin Weitsprung an - und schaffte beim dritten Sprung stolze 3,45 Meter. Selbstbewusst war er zuvor an den Start gegangen: "Ich möchte beim Weitsprung punkten."

Das ist dem Schüler der Erich-Kästner-Grundschule gut gelungen. "Leichtathletik begeistert mich genauso wie Handball", sagt Gereon Hastenrath, dem die Teilnahme an der Kinderolympiade quasi in die Wiege gelegt wurde. "Der Sport liegt in unserer Familie. Schon ich habe früher gerne Sport getrieben", erzählt seine Mutter Blanka Hastenrath, die ihren Sohn auch diesmal wieder zur Seite stand.

Ziel der TSV-Kinderolympiade ist es, die Kleinen früh an den Sport heranzuführen. "Wir möchten den Kindern gerne zeigen, welche Möglichkeiten es gibt, Sport zu treiben. Außerdem geht es bei der Veranstaltung auch darum, Talente zu fördern und zu sichten", erklärt Organisatorin Ulrike Wölm. 230 Kinder im Alter zwischen sieben und elf Jahren hatten sich zuvor beim TSV angemeldet. "Mit dieser Zahl sind wir zufrieden - auch wenn es in Spitzenzeiten bis zu 300 Kinder waren", sagt Wölm.

An der "Olympiade" beteiligten sich diesmal insgesamt zehn Grund- und zwei weiterführende Schulen, die ihre Sportler teilweise auch im Sportunterricht auf die drei Disziplinen Zielweitwurf, Zonenweitsprung und 30-Meter-Sprint vorbereitet haben. "Wir unterscheiden in den Wertungen natürlich zwischen den Jahrgängen und den Geschlechtern", sagt Ulrike Wölm, die beim TSV Trainerin für Leichtathletik ist. Insgesamt hat es in den drei Disziplinen zwölf Sieger bei den Mädchen und zwölf Sieger bei den Jungs gegeben. "Sie sollen am Freitag beim Bürgermeister geehrt werden", sagt die Organisatorin, die bei den jungen Teilnehmern immer wieder starken Ehrgeiz und Eifer beobachten kann.

Gesponsert wurde die "Olympiade", die schon zum 31. Mal infolge stattfand und inzwischen zur Tradition in Dormagen geworden ist, übrigens vom Sport-Verband Dormagen (SVD), dessen Vorsitzender Claus Radtke zu Beginn der Wettkämpfe dem Team um Ulrike Wölm für die Organisation dankte.

Natürlich stand in diesem Jahr ganz nach dem großen Vorbild wieder ein "Einmarsch" ins Sportcenter auf dem Plan, bei dem alle Kinder - aufgeteilt in ihre Schulgruppen - zu feierlicher Musik einzogen und kurz darauf loslegten. "Das ist immer ein Höhepunkt", sagt Ulrike Wölm. Neben den insgesamt 24 "Olympia"-Siegern sollen am Freitag beim Bürgermeister auch die Gewinner der Grundschul-Finalrunde im Fußball geehrt werden, die am Samstag parallel zur Kinderolympiade am Sportcenter ausgetragen wurde.

Quelle: NGZ
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