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Dormagen
Ostermarkt lockt Besucher erst Sonntag

Dormagen: Ostermarkt lockt Besucher erst Sonntag
Etwas Farbe bei trübem Wetter - die holte sich Sandra Päppelmann (r.) mit einer Blume von Marlies Ende ins Haus. FOTO: "Tinter, Anja (ati)"
Dormagen. War der Besucherstrom am Samstag eher verhalten und kamen da hauptsächlich die kleinen Besucher auf ihre Kosten, war es beim verkaufsoffenen Sonntag in der Innenstadt proppenvoll. Veranstalter und Händler waren zufrieden. Von Christian Lücke und Anneli Goebels

Gedränge auf der Kölner Straße und in der Rathaus-Galerie, volle Plätze in den Cafés, auch draußen, wo Wolldecken für die Besucher bereit lagen - gestern konnten die Veranstalter des Ostermarktes, die Stadtmarketing- und Verkehrsgesellschaft Dormagen (SVGD) und die City-Offensive Dormagen (CiDo) wirklich zufrieden sein. Und auch die Händler konnten sich im Gegensatz zum etwas trostlosen Samstag nicht beklagen, auch wenn es vielleicht angesichts der Temperaturen manch einem noch zu früh erschien, sich mit Sommermode einzudecken. "Ein guter Auftakt der Freiluft-Veranstaltungssaison", sagte Guido Schenk von der SVGD kurz und bündig. Und CiDo-Vorsitzende Michaela Jonas kann dem nur zustimmen. "Auch wenn wir uns erst in den nächsten Tagen mit den Händlern besprechen, die Stadt ist voll, die Angebote werden angenommen."

Und das auch von den kleinen Besuchern, für die der Ostermarkt stets ganz spezielle Attraktionen bereit hält. So drängten sich auf der Wiese hinter dem Historischen Rathaus die Kinder mit Tüten und Körben und warteten voller Ungeduld auf den "Startschuss" zum Eiersammeln. "10, 9, 8 , ... 3, 2, 1 und los!" zählten alle gemeinsam herunter und stürmten dann zu den versteckten bunten Ostereiern. Unter der eifrig sammelnden Menge ist auch Gian-Luca (7), der mit seiner Mutter Anja Runge als einer der ersten sehnsüchtig gewartet und sich vorher schon eine Route abgesteckt hatte. "Ich sammle am liebsten die blauen und grünen Eier, da das meine Lieblingsfarben sind", sagt der Siebenjährige.

Eine Runde Bahn fahren, gefällig? Felix jedenfalls hatte Spaß auf der Kindereisenbahn - trotz der kühlen Temperaturen, die manchen am Samstag davon abhielten, den Markt zu besuchen. FOTO: A. Tinter

"Schon seit fünf Jahren organisieren wir das Eiersuchen zum Ostermarkt", so Heike Zenk, Bildungsreferentin der Jugendorganisation "Die Falken." Außerdem ist die Jugendorganisation noch für den Kinderstand inklusive der Hüpfburg, dem Ostereierbemalen und für das kleine Fußballfeld zuständig. So gab es für die Kinder, die am ersten Wochenende der Osterferien nicht verreist waren, allerlei Abwechslung beim zweitägigen Ostermarkt. Marcus Eberl fand das Angebot für die jungen Besucher "sehr nett gemacht." Seine beiden Töchter (10 und 12 Jahre) probierten das große "Vier-Gewinnt-Spiel" am Stand der Falken aus. Die älteren Besucher des Ostermarktes stöberten gerne an den in der Fußgängerzone aufgebauten Ständen, unter anderem dem von Andrea Luchini. Dort gab es eine große Auswahl an Dekoartikeln, so Holz- und Keramikwaren wie Osterhasen und Ostereier, aber auch ausgefallenere Dinge, wie weiße Osterkissen mit Hasen und Hühnern.

Nicht nur das Auge, sondern auch der Geschmack spielte am Stand von "K.oe.stlich" eine Rolle. "Wir haben einige Kräuterdips vorbereitet, die die Besucher probieren können", sagte Inhaberin Christa Oetz. In ihrem Laden, der "Feines zum Genießen und Verschenken" verspricht, seien in den Tagen vor dem Osterfest "Kuchenbackmischungen für Osterkuchen im Trend oder Präsentkörbe."

Quelle: NGZ
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