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Dormagen
Peta gibt 1.000 Euro für Hinweise auf Ziegen-Quäler

Dormagen. Die Polizei bittet weiter um Hinweise auf den oder die Täter, die in der Nacht zum Dienstag, 7. Juni, im Wildpark Tannenbusch eine Ziege mit einem scharfen Gegenstand - laut Polizei vermutlich einem Messer - so schwer verletzt haben, dass das Tier zwei Tage darauf gestorben ist.

"Bisher gab es leider keine Hinweise. Wir hoffen, dass sich das noch ändert", sagte ein Polizei-Sprecher gestern. Wer Beobachtungen gemacht hat oder etwas über den Täter sagen kann, wird um einen Anruf unter 02131 3000 bei der Polizei gebeten, die wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

Unterdessen hat die Tierrechtsorganisation Peta eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ermittlung und Überführung der Täter führen: "Bitte helfen Sie mit, diese brutale Tat aufzuklären", so Judith Pein von Peta: "Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geld- oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden." Peta (www.peta.de) hat die Broschüre "Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei..." erstellt.

(cw-)
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