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Dormagen
Politik will mehr Infos zu Fairem-Handel-Kampagne

Dormagen. Im Planungs- und Umweltausschuss konnten sich die Mitglieder nach konstruktiver Diskussion noch nicht darauf einigen, dass sich die Stadt an der Kampagne "Fairtrade Towns" beteiligen soll, um den Titel "Fairtrade-Stadt" zu erhalten. Die Entscheidung darüber wurde auf die nächste Sitzung des Ausschusses am 9. Juni verschoben. Ebenso der Beschluss, dass in allen Sitzungen des Hauptausschusses und des Rates sowie im Bürgermeisterbüro künftig fair gehandelter Kaffee und Zucker aus fairem Handel ausgegeben werden sollen.

"Wir finden dieses Projekt grundsätzlich gut, brauchen aber noch Infos über die Nachhaltigkeit und Wirksamkeit der Fairtrade-Produkte", meldete Rüdiger Westerheide (CDU) Beratungsbedarf an. Es gebe so viele Markensiegel, dass es unübersichtlich geworden sei.

Bürgermeister Erik Lierenfeld schlug vor, dass bei der nächsten Planungsausschusssitzung Sachverständige über den fairen Handel, die Fairtrade-Kampagne und die Auswirkungen informieren. Einstimmig wurde der Punkt auf den 9. Juni vertagt, rechtzeitig, bevor am 23. Juni der Rat über eine Teilnahme der Stadt entscheiden soll. "Wir haben in Dormagen bereits mit Schulprojekten am Norbert-Gymnasium und zum Beispiel dem sehr gut angenommenen ,Fairen Sonntag' in acht Kirchengemeinden ein Bewusstsein für den fairen Handel, den wir bereits mit einigen Produkten unterstützen", so Lierenfeld.

(cw-)
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