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Dormagen
Polizei-Aktion gegen Rad-Unfälle

Dormagen. Dormagen steht besonders im Fokus der Verkehrsprävention der Polizei. Von Carolin Eckel

Mit den ersten Sonnenstrahlen im April starten viele Bürger in die Radfahrsaison. Daher "ist es besonders wichtig, Bürger über richtiges Verhalten im Straßenverkehr zu informieren", sagt Gereon Hogenkamp, Beauftragter der Kreispolizeibehörde für Verkehrsprävention. Aus diesem Grund gab die Verkehrssicherheitsberatung der Polizei am gestrigen Freitag zum zweiten Mal mit ihrer Aktion "Aufgepasst. Sicher durch Dormagen" zahlreiche Tipps für ein gefahrloses Radfahren im Straßenverkehr.

Der Hauptgedanke bei der Kampagne ist, die Zahl der Unfälle zwischen Kraft- und Radfahrern zu senken. Mit Erfolg. Im Jahre 2015 waren noch 78 Radfahrer an einem Verkehrsunfall in Dormagen beteiligt, 2016 waren es 74 Unfälle. Wichtig sei es, sagt Hogenkamp, dass Verkehrsteilnehmer vermehrt aufeinander achten. Denn gerade an Kreuzungen und Einmündungen ist die Unfallgefahr besonders hoch. Neben Ratschläge zum richtigen Verhalten prüfte die Polizei vor Ort auch die Fahrräder auf ihre Verkehrstauglichkeit. Im Rahmen der Kampagne werden an gefährlichen Straßen außerdem Schilder angebracht, die Straßenteilnehmer zur besonderen Vorsicht aufrufen sollen und Signets auf die Straßen gemalt. "Derzeit fährt auch ein Linienbus mit dem Banner der Aktion durch die Gegend", erklärt Peter Tümmers, Fahrradbeauftragter der Stadt und Mitorganisator der Aktion. Mit all diesen Maßnahmen soll sich die Wichtigkeit des Themas in den Köpfen der Gesellschaft einprägen. Oberstes Gebot hat jedoch "präventives Verhalten", also das Tragen eines Helms und von reflektierender Kleidung.

Damit Dormagen weiterhin eine fahrradfreundliche Stadt bleibt, sei eine Aufklärung über richtiges Verhalten notwendig. "Mit der heutigen Bilanz sind wir zufrieden, denn die Dormagener zeigten großes Interesse", sagte Hogenkamp.

Quelle: NGZ
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