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Dormagen
Rat der Religionen diskutiert über "Gottes Willen"

Dormagen. Am Sonntag in der Baptistenkirche in Rheinfeld.

Der "Rat der Religionen", ein Zusammenschluss von Mitgliedern verschiedener Kirchen und Religionsgemeinschaften in Dormagen, veranstaltet regelmäßig Dialogabende, bei denen sich die Teilnehmer über religiöse Themen austauschen können. Am Sonntag, 3. Juli, geht es ab 19 Uhr in der Baptistenkirche an der Bürger-Schützen-Allee hinter dem Dormagener Schützenplatz um "Sich an Gottes Willen halten". "Theologische Vorkenntnisse sind nicht notwendig, Jeder kann teilnehmen", erklärte Fiona Missaghian-Moghaddam, die Vorsitzende des Rates der Religionen in Dormagen. Die einzige Grundvoraussetzung ist die Bereitschaft, anderen zuzuhören und ihnen vielleicht auch von den eigenen Glaubensvorstellungen zu berichten.

Für Muslime auf der ganzen Welt ist zurzeit gerade Ramadan. Vom Sonnenauf- bis zum Untergang fasten sie von Speise und Trank, denn dies ist für sie der göttliche Wille, an den sie sich zu halten wünschen. Was bedeutet es für einen Christen, sich an den Willen Gottes zu halten? Gibt es Unterschiede für einen Katholiken, Protestanten, Baptisten oder Neuapostolischen Christen? Woher weiß ein Bahá'í, was der Wille Gottes ist? Warum kann es schwer sein, sich an den Willen Gottes zu halten? Über dieses Thema unterhalten sich Interessierte jetzt am Sonntag ab 19 Uhr in der Baptistenkirche in Rheinfeld.

Zunächst erfolgt eine kurze Einführung in das Thema - anschließend tauschen sich bei Dialogabenden des Rates der Religionen die Teilnehmer in Kleingruppen aus. In der Vergangenheit waren unter den Teilnehmern Christen verschiedenster Konfessionen, Muslime und Bahá'í, aber auch Agnostiker. Anschließend kommen alle in der Großgruppe wieder zusammen und teilen die wichtigsten Erkenntnisse miteinander, um dann bei einer Erfrischung vielleicht das persönliche Gespräch zu vertiefen.

(cw-)
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