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Dormagen
Regenbogenschule bildet im Sommer drei Eingangsklassen

Dormagen. Exakt 550 Kinder sind an den 13 Grundschulen für das Schuljahr 2016/17 angemeldet. Hinzu kommen zwölf Kinder als Wiederholer der Friedensschule. Um aus dieser großen Gruppe in etwa gleichmäßig große Klassen zu bekommen, muss laut Schulgesetz die Zahl durch 23 geteilt werden. So werden die Schulanfänger ab Sommer 24 Eingangsklassen besuchen.

Die Regenbogenschule in Rheinfeld verzeichnet eine so große Zahl von Neuanmeldungen (61 Kinder) im Vergleich zum Vorjahr, dass drei statt zwei Eingangsklassen gebildet werden müssen. Zum Glück stehen Unterrichtsräume zur Verfügung. Auch können, so betonte die Verwaltung, noch Flüchtlingskinder dort zugewiesen werden. Anders ist die Situation an der Erich-Kästner-Schule (49 Kinder) in der Stadtmitte. Dort wird, im Gegensatz zum Vorjahr, keine dritte Eingangsklasse mehr benötigt, so dass zur beschlossenen Eingangsklassenzahl von zwei zurückgekehrt werden kann. Auch dort könnte noch mit Flüchtlingskindern gerechnet werden. Eine ähnliche Situation gibt es an der Tannenbuschschule in Delhoven. Sie hat im Unterschied zum letzten Jahr keine ausreichenden Anmeldezahlen (29 Kinder) für eine Zweizügigkeit und kehrt zur beschlossenen Einzügigkeit zurück. Mit Flüchtlingskindern ist dort laut Verwaltung nicht zu rechnen.

Die Grundschule Burg in Hackenbroich (80) verzeichnet einen leichten Rückgang bei den Erstklässlern und benötigt keine vierte Eingangsklasse. Zusätzliche Plätze für Kinder, die kein Deutsch sprechen, sind in der ersten Klasse kaum vorhanden. An der Henri-Dunant-Schule in Delrath wurden mehr Kinder angemeldet (29) als im letzten Jahr. Eine Erhöhung auf zwei Züge ist nicht möglich, weil der Lernort einzügig beschlossen wurde und nicht genügend Räume vorhanden sind.

Die Anmeldezahlen an der Grundschule Am Kronenpützchen (21) in Straberg sind ganz leicht gestiegen, dort wäre noch Platz für abgelehnte Kinder aus Delhoven oder Flüchtlingskinder. Die St. Nikolaus-Schule in Stürzelberg (28) weist zwar einen starken Zuwachs vor, kommt aber weiterhin mit einem Zug aus. Schuldezernent Robert Krumbein sagt, dass es aufgrund einer neuen Schulverordnung möglich sei, dass im August noch einmal auf die Zahlen geschaut, Flüchtlingskinder integriert und Zügigkeiten verändert werden. Die weiteren Aufnahmezahlen: Theodor-Angerhausen-Schule 51/2 Züge, Christoph-Rensing-Schule 52/3, Salvator-Schule 37/2, Friedensschule Nievenheim/Gohr 67/3, Friedrich-von-Saarwerden-Schule 46/2.

(schum)
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