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Dormagen
Rheinfelder Kurth spielt US-Präsidenten

Dormagen. Kölner Divertissementchen 2016 wieder mit dem Sänger aus Dormagen in einer der Hauptrollen.

Beim Divertissementchen der Bühnenspielgemeinschaft im Kölner Männergesangverein mischt bei "Janz schön jeheim" ab 10. Januar im Weißen Zelt auf dem Barmer Platz in Köln-Deutz wieder der Rheinfelder Herbert Kurth mit. "Yes, I am the president", sagte er bei der Vorstellung in der Kölner Wolkenburg mit seiner Sekretärin Miss Lipinski. Tickets für die 24 Aufführungen gibt es in der Dormagener City-Buchhandlung.

"Janz schön jeheim" beginnt im Oval Office in Washington: Im Weißen Haus informiert der Geheimdienst-Chef den amerikanischen Präsidenten über ungewöhnliche Vorgänge in der rheinischen Metropole. Dort gebe es Bestrebungen, die Weltherrschaft des Humors zu übernehmen. Um die Berichte seines Geheimdienst-Chefs über vermummte Menschenmengen auf der Straße, von Jubel begleitete Böllerschüsse und bewaffnete Frauen, die das Rathaus stürmen, überprüfen zu lassen, schickt er seinen besten Spion nach Köln. Doch kaum angekommen, verfällt Edgar Snow den Reizen des Fasteleers und denen von Röschen, der Tochter des Präsidenten der "Akademie für kölschen und internationalen Humor". Dann verschwindet Snow...

In witzigen Dialogen zwischen Kölsch, Englisch und "kölschem Denglisch" hat Autor Kalle Kubik ein turbulentes Bühnenspiel entworfen. Musikalisch entführt das Divertissementchen in die Klangwelt des Broadways, berühmter Westernfilme und kölscher Evergreens: Gespannt darf man auf die Arrangements sein, die übergangslos Hits wie "Born to be wild", "Dat Camping-Leed", "Zucker im Kaffee", "One Night in Bangkok" oder auch "Wenn nicht jetzt, wann dann?" miteinander verquicken.

Herbert Kurth brillierte zuletzt als Elfriede von Rottenberg, Chefin des speziellen Seniorenheims "Diva Colonia". Der Hobbyfilmer ist seit 2011 Mitglied des renommierten Gesangsvereins, der auf der Suche nach guten Sängern ist. Er wurde in der Pause einer Aufführung angesprochen. Nachdem ihn seine Frau Hannelore vom musikalischen Engagement überzeugte, war es nur ein kurzer Weg bis zur Aufnahme.

(duz)
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