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Dormagen
Rheinwacht will mit pfiffigen Ideen 80.000 Euro sammeln

Dormagen: Rheinwacht will mit pfiffigen Ideen 80.000 Euro sammeln
FOTO: Georg Salzburg
Dormagen. Verschicken lassen sich die Postkarten nicht, die die Vertreter des SV Rheinwacht Stürzelberg am Dienstagabend im Ratssaal an die Mitglieder des Sportausschusses verteilten.

Diese Absicht wollten Vorsitzender Michael Krause und seine Mitstreiter auch nicht erzielen, eher das Gegenteil: Diese Karten sollen einen ersten Eindruck von der neuen Sportanlage vermitteln, die für die Rheinwacht am Weißen Stein entstehen wird. Aber auch - auf der Rückseite - einen Einblick in die Kreativität ermöglichen, wie der Verein bemüht ist, Eigenmittel zu generieren, um so den Bau mitzufinanzieren.

Mit einem ausführlichen Vortrag informierte die Rheinwacht über den Stand der Dinge. Denn nach der Fertigstellung des neuen Platzes in Zons (dort wird der Rasen- in einen Kunstrasenplatz umgewandelt) ist die Rheinwacht an der Reihe. So sieht es die Prioritätenliste vor, auf der die Sportpolitiker in Absprache mit den Vereinen festgelegt haben, in welcher Reihenfolge die Sportplätze saniert werden. Stürzelberg ist ein Sonderfall: Dort wird die marode Platzanlage nicht saniert, sondern abgerissen, und der Verein erhält ein neues Schmuckkästchen am Weißen Stein.

1,5 Millionen Euro leistet die Stadt für das Projekt. Dazu kommen Kosten für ein zusätzliches Straßenstück, das gebaut werden muss, sowie Kanalarbeiten. Die Eigenleistung des Vereins bezifferte Krause auf 80.000 Euro. "Um die beisammen zu bekommen, sollen Förder-, Sponsoren- und Stiftungsgelder akquiriert werden." Der Verein geht neue Wege: Wer sich in Stürzelberg für schnelles Internet interessiert und dem Verein erlaubt, die Kontaktdaten an Betreiber NetCologne zu übermitteln, erhält von dort 50 Euro fürs Sportplatz-Projekt.

(schum)
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