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Dormagen
Rita Wilks Bilder zeigen eine Welt voller bunter Farben und Formen

Dormagen. "Farben sind für mich ein wichtiges Gestaltungselement, ich liebe und brauche sie", sagt die Kölner Künstlerin Rita Wilk. Bei der Eröffnung ihrer Ausstellung in den Knechtstedener Räumlichkeiten des Kunstsvereins Galerie-Werkstatt Bayer Dormagen unter dem Titel "Faszination Farbe" spiegelte sich ihr künstlerisches Lebensmotto in jedem der 29 ausgestellten Werke wieder. Die Acrylbilder sind im Zeitraum der vergangen zwei Jahre entstanden und nicht nur in den Inhalten, sondern auch in der Farbgebung sehr variantenreich. Schließlich "ist unsere Welt voller Farben und meine Bilder sollen dies auch ausdrücken", erzählt Wilk. Von Christian Lücke

"Ich bin in meinem Stil nicht sehr festgelegt und male sowohl Gegenständliches als auch Abstraktes", sagt die Malerin und so konnten die Besucher der Vernissage am Samstag neben sehr abstrakten Werken auch einige bekannte Motive, vor allem aus der Natur, wiederfinden. Besonders Wasser spielt dabei eine Rolle, da es "das Lebenselixier ist und ich auch in der Freizeit gerne Zeit am Wasser, etwa am Rhein, verbringe." Ohne Erklärung der Künstlerin kann zweifelsohne nicht jedes ihrer Werke verstanden werden. Das ist aber auch so gewollt. Denn wenn "jeder Besucher ein Bild anders wahrnimmt und etwas anderes darin sieht, wird er selbst aktiv und lässt sich auf das Bild ein." Diese Auseinandersetzung mit den eigenen Interpretationen der Bilder sei so beabsichtigt, weshalb die ausgestellten Bilder auch keine Namen, sondern lediglich Nummern haben.

Schon als Kind malte Rita Wilk gerne und ließ die Malerei auch bei ihrem früheren Beruf als Sozialpädagogin miteinfließen. 25 Jahre leitete sie Kindertagesstätten und -horte in Köln und ist überzeugt, dass die Malerei einen großen Beitrag in der Kindererziehung leisten kann, etwa in der Wahrnehmungsförderung. Die Sozialpädagogin schrieb ihre Diplomarbeit auch über das Thema "Ästhetische Erziehung in der Kindertagesstätte." Wilk absolvierte zahlreiche Malkurse und war in ihrem Berufsleben auch acht Jahre Kunstdozentin an der Kölner Volkshochschule. Dort hat sie "immer das freie Malen unterstützt und gelehrt, aber ich habe dabei nicht aus den Augen verloren, dass Kunst auch ein Handwerk ist und entsprechende Techniken vermittelt", sagt Wilk, die als Rentnerin nun im Knechtstedener Atelier des Kunstvereines an ihren Werken arbeitet. Zu sehen sind die noch bis zum 2. Juni jeden Samstag und Sonntag von elf bis 17 Uhr in der Galerie-Werkstatt.

Quelle: NGZ
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