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Dormagen
"Rübe": Gelungene Premiere für interkulturelles Konzert

Dormagen. Ausbildungstipps, Zirkuswoche, Tomatenernte: Das Programm in der offenen Kinder- und Jugendeinrichtung "Die Rübe" am Rübenweg in Horrem ist vielseitig und lässt kaum eine Interessensgruppe unberücksichtigt. Jetzt fand das erste interkulturelle Musikkonzert dort statt. Es stand unter der Überschrift "Rock die Rübe". In einer Kooperation des Diakonischen Werkes im Rhein-Kreis Neuss mit dem Café Micado, dem offenen Jugendtreff der katholischen Kirchengemeinde St. Michael, wurde das Rübengelände bei dieser Premiere zu einem Festivalort.

Bei freiem Eintritt tanzte und sang das Publikum drei stunden lang - von 18 bis 21 Uhr. Zu den 70 Besuchern zählten neben Kindern, Jugendlichen und Mitgliedern der Wohnparkinteressengemeinschaft Horrem (WIG) zahlreiche geflüchtete Jugendliche der vom Jugendamt Dormagen betreuten Einrichtung "Juma". Diese hätten sich sehr neugierig und aufgeschlossen gegenüber den unterschiedlichen Musikstilen bei der Musikveranstaltung gezeigt, berichtet Martin Farhadi von der "Rübe".

Das Konzert wurde von der Dormagener Harfenistin Paula Naumann eröffnet, die bekannte Filmmelodien und gefühlvolle Balladen neu interpretierte und die Besucher zum Träumen anregte. Weitere Künstler wie Shiwa und Romisa Taghati sowie Suzanne und Joyce Mbela begeisterten mit Lieder aus dem Iran, aus Aserbaidschan, England und Deutschland. Den Abschluss bildete die Neusser Musikgruppe "ELELE-Band", die passend zu ihrer Besetzung internationale Musik spielte und die Besucher zum Tanzen brachte. In der Rübe sind nach dieser gelungenen Auftaktveranstaltung weitere Konzerte geplant.

Quelle: NGZ
 
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