| 00.00 Uhr

Dormagen
Rund 13 Hektar Bauland für Straberg und Gohr

Dormagen. Die Zukunft der Stadtteile Straberg, Gohr und Broich wollen viele Bürger mitgestalten. Mehr als 50 Besucher kamen zur Stadteilwerkstatt "West" des neuen Flächennutzungsplans (FNP) in den Hubertussaal. Dort stellten die Stadtplanung und das Planungsbüro "planlokal" einen ersten Entwurf des Integrierten Entwicklungskonzeptes vor, das als Basis für den FNP dient: Wie sich die Stadt in den nächsten Jahren entwickeln sollte. Bürgermeister Erik Lierenfeld machte deutlich, dass die freiwillige Vorstufe auch der sehr frühen Einbindung der Öffentlichkeit dient und damit ein transparentes Bürgerbeteiligungsverfahren gewährleistet werden kann.

Das Entwicklungspotenzial der drei Stadtteile ist beachtlich: Bisher unbebaute Grundstücke mit einer Gesamtfläche von rund 13 Hektar Bruttobauland wurden ausgemacht, die für den Bau von Gebäuden, kleineren Nahversorgungsläden, Spielplätzen und Grünanlagen genutzt werden könnten. Viele Anregungen zu neuen Wohnbauflächen hatten die Straberger mitgebracht. So wurde deutlich, dass eine Entwicklung im Westen der Ortslage weiterverfolgt werden sollte, gegebenenfalls im Tausch mit anderen Flächen. Den Waldflächen sollte aber nicht zu nahe gerückt werden. "Die Hinweise der Bürger werden nun geprüft und möglichst ins Verfahren einfließen. Wir werden nochmals die Bezirksregierung bitten, eine bauliche Entwicklung im westlichen Bereich Strabergs zu gestatten", erklärte Daniel Gürich, Leiter der Stadtplanung.

Im Bereich von Gohr und Broich begrüßten viele Bürger neue Wohnbauflächen und Innenentwicklungen in den Quartieren, um damit die beiden westlichsten Ortsteile Dormagens attraktiv zu halten. Dabei sollten jedoch die Belange der Landwirtschaft und die Verkehrs-Erschließung der Flächen frühzeitig mit berücksichtigt werden.

Die nächste Stadtteilwerkstatt für Ückerath, Nievenheim und Delrath findet am 25. November um 18 Uhr in der Mensa der Gesamtschule in Nievenheim statt.

Quelle: NGZ
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Dormagen: Rund 13 Hektar Bauland für Straberg und Gohr


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.