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Dormagen
Schlimmster Raser fuhr 80 Km/h zu schnell

Dormagen: Schlimmster Raser fuhr 80 Km/h zu schnell
Tempomessung nahe der Raststätte Nievenheim. FOTO: SB
Dormagen. Auf Dormagens Straßen und in anderen Kommunen im Kreis wird nach wie vor oft zu schnell gefahren. Daran hat auch die Einführung der Verkehrssünderkartei in Flensburg nichts geändert, die sich morgen zum 60. Mal jährt.

In den vergangenen 18 Monaten mussten zahlreiche Autofahrer im Rhein-Kreis ihren Führerschein abgeben, nachdem sie von einer Radarmessung überführt worden waren. Den unrühmlichen Rekord hält dabei ein Autofahrer, der im Januar 2017 auf der Autobahn 57 bei Neuss in einem Tempo-60-Bereich mit 140 Stundenkilometern erwischt wurde. Dafür erhielt er nicht nur drei Monate Fahrverbot und zwei Punkte in der Verkehrssünderkartei, sondern auch 680 Euro Geldstrafe.

Unter den schwerwiegendsten Geschwindigkeitsverstößen in den zurückliegenden anderthalb Jahren, die die Kreisverwaltung jetzt für unsere Redaktion aufgelistet hat, liegt ein Fall aus Dormagen auf Rang vier. Am 2. April 2016 war - erneut auf der Autobahn 57 - ein Temposünder erwischt worden, der 68 Stundenkilometer zuviel auf dem Tacho hatte. Statt mit 80 war er mit 148 gemessen worden - und das auch noch nach dem sogenannten Toleranzabzug.

An knapp 100 Standorten im gesamten Kreis-Gebiet lassen Städte und Kreis regelmäßig die Geschwindigkeit der Autofahrer kontrollieren. Neben vier stationären Blitzern setzen die Ordnungsämter dabei vor allem auf Kontrollen mit mobilen Messgeräten. Einige Messaktionen und Messstellen geben die Ordnungshüter vorher bekannt. Doch es muss auch stets mit nicht-angekündigten Aktionen gerechnet werden.

(cbo)
 
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