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Dormagen
Schöne Räume als neuer Treffpunkt

Dormagen: Schöne Räume als neuer Treffpunkt
Hospizbewegung feiert neue Räume (v.l.): Annemarie Hein, Andrea Pyttlik und Vorsitzende Sabine Köhler. FOTO: Anja Tinter
Dormagen. Viel Besuch bei der Hospizbewegung Dormagen an der Krefelder Straße 23. Von Carina Wernig

Mit einem "Tag der offenen Tür" feierte die Hospizbewegung Dormagen offiziell den bereits im Dezember erfolgten Umzug in die hellen und ebenerdigen Räume an der Krefelder Straße 23. Und am Samstag setzte sich das fort, was die Koordinatorinnen Annemarie Hein und Andrea Pyttlik bereits in den vergangenen Wochen bemerkt hatten: Seit die Hospizbewegung nicht mehr neben dem Bürgerhaus Horrem, sondern in der Innenstadt beheimatet ist, erhält sie viel Besuch von interessierten Dormagenern.

Und dabei war der Auszug der Hospizbewegung aus dem Schümmerhof zum Jahresende nicht freiwillig, wie Vorsitzende Sabine Köhler am Samstag noch einmal erläuterte: "Da die Diakonie Eigenbedarf angemeldet hat, mussten wir uns innerhalb eines halben Jahres eine neue Bleibe suchen." Dass das gelang, hat der gemeinnützige Verein auch Bürgermeister Erik Lierenfeld zu verdanken, wie Köhler ausführte: "Der Bürgermeister hat uns wohlwollend unterstützt und uns das leerstehende Ladenlokal ans Herz gelegt." Dort fühle sich der Verein sehr wohl, auch das Ambulante Palliativ-Zentrum und das Palliativ-Team Dormagen seien nun unter einem Dach anzutreffen. Um die teuere Miete schultern zu können, hofft Köhler auf weitere "Miet-Paten", die einen Teil der monatlichen Summe übernehmen wollen. "Als wir die Räume für die Beratung, Schulungen und das Büro gesehen haben, waren wir sicher, dass sie wie für uns gemacht sind", erinnert sich Vorstandsmitglied Heike Moritz.

Bürgermeister Lierenfeld, der die Vermittlung der Wirtschaftsförderung hervorhob, lobte die segensreiche Arbeit der Hospizbewegung: "Sie sind für andere in Krisen und Trauer da - das muss unterstützt werden." Den Leitspruch an der Wand "Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen", könne er nur bestätigen und zum Dialog aufrufen.

Schwerkranke und sterbende Menschen - und ihre Angehörige - auf dem letzten Lebensabschnitt zu begleiten, ist die Hauptaufgabe der rund 50 ehrenamtlichen Mitarbeiter. Die nächste Ausbildung zum Sterbebegleiter startet erst 2018.

Quelle: NGZ
 
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