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Dormagen
Schon 378 Patenbäume auf Obstwiesen im Tannenbusch

Dormagen. Neupflanzung in Delhoven zum Tag des Baumes.

Der Landesverband Nordrhein-Westfalen der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald startete seine Auftaktveranstaltung zum landesweiten "Tag des Baumes 2017" in diesem Jahr in Dormagen. Am Samstag wurde auf der Streuobstwiese im Tannenbusch nahe der Gärtnerei Peters an vorbereiteter Stelle ein Pflaumenbaum gepflanzt. Dabei stellte Marc Pellekoorne, Vorsitzender der SDW Dormagen, das erfolgreiche Dormagener Projekt "Patenbäume für Neugeborene" vor. Die Patenbäume, bestehend aus einer Auswahl von Bäumen alter Apfel-, Birnen-, Kirsch- und Pflaumensorten, bilden inzwischen mehrere ansehnliche Streuobstwiesen. Die haben eine besondere Bedeutung für den Natur- und Umweltschutz, da sie über 5000 Tier- und Pflanzenarten eine Heimat bieten und alte Obstbaumarten, die im gewerblichen Obstanbau keine Verwendung mehr finden, auf Jahrzehnte erhalten. Mit der großen Nachfrage ist die Zahl der Patenbäume auf den Streuobstwiesen im Tannenbusch auf 378 gestiegen.

Rolf Wörhoff berichtete über den Pflanzort, an dem die erste Streuobstwiese im Tannenbusch schon vor 1950 angelegt worden war. In den vergangenen Jahren wurde die Sanierung eingeleitet, so dass heute alte und junge Obstbäume nebeneinander wachsen und sich harmonisch zu einer ökologischen Gemeinschaft fügen. Mit acht jungen Patenobstbäumen wurde der Bestand aufgefüllt. Nun reicht der zur Verfügung stehende Platz nur noch für zehn weitere Patenbäume.

Anschließend pflanzte die SDW-Landesvorsitzende Marie Luise Fasse ihren Patenbaum. Unterstützt wurde sie dabei vom stellvertretenden Landrat Hans-Ulrich Klose, von Dormagens stellvertretendem Bürgermeister Hans Sturm sowie von Marc Pellekoorne und Rolf Wörhoff von der SDW Dormagen. Nun werden neue Flächen für die Erweiterung der Streuobstwiesen gesucht.

Quelle: NGZ
 
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