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Dormagen
Schüler der Ganztagsschule Burg planen neues Klettergerüst selbst

Dormagen. Die Leitung der Offenen Ganztagsschule Burg in Hackenbroich weiß genau, dass die Sicherheit der Kinder auch auf dem Pausenhof höchste Priorität hat. "Deshalb war für uns schnell klar, dass wir das alte und morsche Klettergerüst für jüngere Schüler erneuern müssen", erklärt Rektorin Larissa Goller-Wolf. Nach gut einem Jahr Planungs- und Bauzeit konnten die Grundschüler das neue Spielgerät bei seiner gestrigen Vorstellung nun erstmals nutzen. In Zusammenarbeit mit der Sparkasse und der Stadt Dormagen gelang es dem Förderverein der Schule, in dieser Zeit ein Klettergerüst nach den genauen Vorstellungen der Grundschüler anfertigen zu lassen.

Den Fokus legten die Verantwortlichen dabei nämlich besonders auf die Wünsche der Kinder. Die Schüler waren bei der Neugestaltung des Schulhofes durch ein eigenes Planungsteam maßgeblich an der Umsetzung des Bauprojektes vom Förderverein beteiligt. Sie selbst durften über die freigewordene Fläche entscheiden und Vorschläge an das Lehrerkollegium abgeben. Anschließend stimmten alle Schüler über die eingereichten Ideen ab und suchten zusammen mit dem Förderverein ein passendes Klettergerüst aus. "Uns war es von Anfang an wichtig, die Kinder mit einzubeziehen, da sie es sind, die den Schulhof nutzen und er ihnen gefallen soll", sagte Goller-Wolf.

Vor dem ersten Herumtoben zeigten die Schüler der 1. und 2. Klasse zur Freude von Bürgermeister Erik Lierenfeld und Martin Fallaschek von der Sparkasse allerdings noch eine Tanz- und Gesangseinlage des Gummibärchen-Songs. Anschließend ließen sie sich jedoch nicht lange bitten und begutachteten ihr neues Klettergerüst sofort. Ausgelassen turnten die Schüler der beiden unteren Stufen an der Kletterwand und an den Netzen des bunten Spielgerätes.

Bürgermeister Erik Lierenfeld lobte im Anschluss besonders die Vorgehensweise der Schule, die Kinder in den Entscheidungsprozess mit einzubinden. Auch der Vorsitzende des Fördervereins, Carsten Müller, zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis, da "gerade den Jüngsten an der OGS Burg bislang eine Möglichkeit zum Klettern und Herumtoben gefehlt hat". Für die Zukunft kündigte er bereits weitere Projekte mit Beteiligung der Schüler an.

(bon)
 
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