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Dormagen
Schüler lernen in Präventiv-Projekt Umgang mit Geld

Dormagen. Das Kooperationsprojekt "Knete, Krisen, Kompetenzen" des Sozialdienstes Katholischer Männer, des Diakonischen Werks Neuss und des Internationalen Bundes soll auch in diesem Jahr Jugendliche der Abschlussklassen präventiv auf den realistischen Umgang mit Geld vorbereiten. Die Schüler sollen lernen, selbstkritisch mit ihrem Budget umzugehen und so später Verschuldungen zu vermeiden. Im Rahmen des Projekts setzten sie sich mit Themen wie Konsum, der Einrichtungen der ersten Wohnung oder der Finanzierung des eigenen Autos auseinander. Auch die Rolle der Werbung wird besprochen, denn durch den Konsumdruck und die vielen unkompliziert bestellten Angebote, für die in Onlineshops geworben wird, verlieren viele Jugendliche den Überblick und verschulden sich. Wie die Werbung teilweise ganz unterbewusst manipuliert, wird den Schülern verdeutlicht, um sie so aufmerksamer zu machen.

Ein Besuch der teilnehmenden Bertha-von-Suttner-Gesamtschule in Nievenheim überzeugte Tanja Engwicht, Regionalleiterin der VR Bank in Dormagen, das Projekt auch in diesem Jahr wieder finanziell zu fördern. "Die VR Bank unterstützt vor allem den präventiven Charakter des Projekts und hofft, so nicht nur auf das Thema aufmerksam machen zu können, sondern es auch langfristig im Bewusstsein der Schüler zu verankern." Das Projekt wurde 2009 ins Leben gerufen und findet seither großen Anklang. Jedes Jahr nehmen im Rhein-Kreis Neuss verteilt etwa sechs Schulen an dem halbjährigen Angebot teil.

Quelle: NGZ
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