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Dormagen
Schüler sind in Container der OGS in Rheinfeld eingezogen

Dormagen. Tische und Stühle sind da, ebenso Teppiche und Kuschelkissen - und 25 Kinder. Die nutzen seit der vergangenen Woche den neuen Container der Offenen Ganztagsschule der Regenbogenschule. Nach einigen Wochen des Improvisierens ist nun erst einmal genug Platz da. "Wir hatten zuerst vor, die Erstklässler in dem Container unterzubringen", sagt Mecky Fischer vom OGS-Träger TSV Bayer Dormagen. Doch da 52 Kinder die OGS besuchen, mussten zwei Gruppen gebildet werden, und die sollten räumlich nicht so weit voneinander entfernt sein. Also sind nun die Viertklässler in dem neuen Raum untergebracht. Und die hätten an dem Umzug richtig Spaß gehabt, sagt Fischer. Einige Regale würden noch fehlen, doch der OGS-Betrieb läuft. Von Anneli Goebels

Zufrieden sind jetzt auch Schulleitung und Eltern. "Es hat alles gut geklappt, und der Container konnte sogar eher übergeben werden als geplant", sagt Schulleiterin Sylva Zerr. "Dennoch", betont sie, "kann es sich nur um eine Zwischenlösung handeln." Nach wie vor hat der Offene Ganztag Platzprobleme, denn sechs Gruppen teilen sich fünf Räume. "Eigentlich bräuchten wir einen weiteren Container", sagt Zerr. Oder aber einen Neubau. "Das ist unser großer Wunsch - ein Neubau für alle Gruppen, unmittelbar an der Schule", formuliert die Schulleiterin. Und auch die Nutzung der dann leerstehenden OGS-Räume wäre sichergestellt: Denn da auch die Kita "Farbenplanet" ein Raumproblem habe und eine Gruppe bereits in der Regenbogenschule untergebracht sei, könnte die, so Zerr, das Gebäude nutzen.

Kommende Woche trifft sich die Schulentwicklungsgruppe. Dann wird auch über die OGS-Situation in Dormagen gesprochen.

Quelle: NGZ
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