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Dormagen
Schulamt sieht keine großen Probleme bei Rektorenstellen

Dormagen. Rotraud Leufgen ist seit einem Jahr offiziell Rektorin der Friedensschule mit den beiden Standorten Nievenheim und Gohr. Sie rückte damals von ihrer Stellvertreterposition auf und übernahm die Leitungsstelle von Anita Hermkes, die 2014 in den Ruhestand verabschiedet worden war.

Zwei Jahre lang hatte Leufgen die Friedensschule zwischenzeitlich kommissarisch geführt, ehe ihr die Leitung dauerhaft zugesprochen worden war. Eine Stellvertreterin oder einen Stellvertreter hat sie imer noch nicht - das ist in Nordrhein-Westfalen kein Einzelfall. Denn Rektorenstellen an Grundschulen sind nicht gerade heiß begehrt, die der Stellvertreter wegen der vergleichsweise mageren Entlohnung erst recht nicht. Seit Jahren gibt es immer weniger Bewerbungen. Das macht sich auch in Dormagen bemerkbar.

"Die Stelle wird zwar immer wieder ausgeschrieben, aber bis jetzt hat sich nichts getan", sagte Leufgen gestern auf Anfrage unserer Redaktion. Ob sich das nach den Sommerferien ändert, weiß sie nicht. "Ich würde mich freuen, aber ich habe noch keine Signale bekommen." Ein anderes Beispiel für die Schwierigkeiten, Leitungspositionen an Grundschulen zu besetzen, ist die Henri-Dunant-Schule in Delrath. Der fehlt schon seit längerer Zeit ein Rektor oder eine Rektorin.

Karin Roth-Junkermann, Schulamtsdirektorin beim Kreis-Schulamt, gibt sich zuversichtlich. Verglichen mit anderen Regionen seien die Schulen im Kreis sehr gut mit Führungspersonal ausgestattet. Für einige Vakanzen seien jetzt die Revisionen mit Bewerbern gelaufen - laut Roth-Junkermann mit ermutigendem Ergebnis. Fürs neue Schuljahr erwartet sie keine Probleme.

(ssc)
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