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Dormagen
Sieben Bands spielen für den guten Zweck

Dormagen: Sieben Bands spielen für den guten Zweck
Für "mundgerecht" war es am Samstag Abend ein Heimspiel. FOTO: L. Berns
Dormagen. Sieben Musikgruppen heizten im gut gefüllten Saal des Landgasthauses ordentlich ein. Dabei wurde Geld gesammelt. Von Christian Lücke

Am Samstagabend blieben keine Wünsche offen: Von Rock über Pop bis hin zu kölschen Liedern war alles vertreten. Sieben verschiedene Bands deckten viele Stilrichtungen der Musik ab und traten bei der zwölften Auflage des Festivals "Musik aus Dormagen" im Saal des Gohrer Landgasthauses auf. Die Initiative Dormagen veranstaltete das Konzert mit Bands aus Dormagen und Umgebung und versteigerte dabei verschiedene von den Musikern oder der Initiative mitgebrachte Gegenstände wie Kopfhörer oder Kameras.

Mit dem dadurch eingenommenen Geld wolle man Kinder vor Ort an die Musik heranführen und "zum Beispiel Gitarren kaufen oder ein Konzert für die Kinder veranstalten", sagt Moderator Thomas Merbeck (auch Vorsitzender der Initiative Dormagen). Was genau organisiert wird, sprechen die Veranstalter noch mit den Musikern ab. Wahrscheinlich wird der Kindergarten in Gohr, St. Odilia, unterstützt.

Sieben Bands, sieben Mal Soundcheck für den besten Klang im Landgasthof Gohr. FOTO: Michael Mäurer

Für die Gruppe "mundgerecht" war der Auftritt ein Heimspiel. "Wir proben hier um die Ecke und kommen bis auf unsere Sängerin alle aus Gohr", sagt Gitarrist David Schatzl. Die Band spielte selbst geschriebene Texte im Bereich Rock und Pop wie ihren Song "Feder im Wind", der von einer lockeren Lebensart erzählt, und versteht sich als Singer-Songwriter-Gruppe. Auch kölsche Lieder, besonders Karnevalssongs, haben die jungen Gohrer im Repertoire. Die seit sieben Jahren bestehende Band coverte aber auch Stücke von Riptide oder aktuellere kölsche Werke von Kasalla und Klüngelköpp. Etwas älter waren die Lieder der Band "Late Season", die Rock der 1970er, 1980er und 1990er Jahre auf die Bühne brachte, etwa "Start me up" von den Rolling Stones. "Die Idee, Musik für Kinder zu machen ist toll. So kann man den Kids zum Beispiel Musikinstrumente finanzieren, damit die Kinder mit der Musik anfangen können", sagt Michael Pasztuska (Gitarre, Gesang).

Ein weiterer Vorschlag kommt von Marcus Mittelstaedt, Sänger und Gitarrist der Band "Coyotes Last Order", der mit einem Kölner Kollegen unter dem Namen "Hennes und Schmidt" Kinder-Party-Musik macht und sich anbot, als Clown verkleidet für die Kinder zu spielen. Mit seiner Band "Coyotes Last Order" spielte er am Samstagabend Akustikrock und Covermusik wie "Sweet Child O' Mine" von Guns N'Roses oder "Simple Man" von Lynyrd Skynyrd. Als besonders Extra hatten die Musiker ein Cajón (Kistentrommel aus Südamerika) mitgebracht.

Eine von sieben: Food for the monkeys gehören in Dormagen zu den bekanntesten Bands und sind bei einer solchen Veranstaltung natürlich dabei. Sie spielen selbst geschriebene Songs. FOTO: Lothar Berns

Weitere Covergruppen waren "Secret Flame", die Rock und Hardrock von Whitesnake oder Deep Purple spielten, sowie "End of Bending", die Rock und Blues von ACDC bis ZZ Top performten, und auch die Grevenbroicher Hardrocker "Black Remains", die unter anderem Billy Idol coverten. Ausschließlich selbst geschriebene Songs gab es von "Food for the Monkeys". "Unsere Lieder sind eher akustisch und orchestral angehaucht", sagt Maike Lachnicht.

Für Georg Heinen, Geschäftsführer der Initiative Dormagen, war "die Besucherzahl gut. Ich bin mit etwa 300 Gästen zufrieden."

Quelle: NGZ
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