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Dormagen
Singen für krebskranke Kinder

Dormagen. Erfolgreicher Abend von Künstlern um Moderator Larry G. Rieger im Höttche. Von Vera Straub-Roeben

Was gibt es Schöneres, als Spaß zu haben und dabei noch etwas Gutes zu tun? Genau diese gelungene Kombination lebt der Verein "Künstler helfen Kindern" um den Kölner Moderator Larry G. Rieger seit 17 Jahren. Wegen des vollen Erfolgs im vergangenen Jahr durften sich die Dormagener jetzt wieder auf einen musikalischen Abend im Restaurant-Hotel "Höttche" freuen. Rund 70 begeisterte Besucher füllten die Plätze und feierten für den guten Zweck, denn der Reinerlös der Veranstaltung kommt dem Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Köln zugute.

"Normalerweise können wir 20.000 bis 30.000 Euro im Jahr übergeben. In diesem Jahr ist Willi Mölders unser Pate, und bereits nach sechs Monaten sind wir bei rund 40.000 Euro - ein toller Erfolg", sagte Larry G. Rieger erfreut. "Insgesamt sind in den 17 Jahren 380.000 Euro zusammengekommen." Die Künstler - der Verein hat 500 treue Helfer - treten ehrenamtlich auf, so auch Helmut Engeln, Eisbrecher des Abends. Wort für Wort konnte das Publikum mitsingen und wollte den Sänger gar nicht mehr von der Bühne lassen. Doch auch Andrea Hoffmann, Thomas Wirtz, Dä Engelbäät, Kölsche Kraat, Kölsche Paninis oder Timo "Ne Frechdachs" wussten zu überzeugen. So war die Stimmung auf dem Höhepunkt, als Pate Willi Mölders ("Ne Spetzboov") in seiner unvergleichlichen Art für Furore sorgte - alles für die krebskranken Kinder.

"Als Initiative betroffener Eltern sorgt der Förderverein für eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen und des Umfeldes krebskranker Kinder und Jugendlicher, die in Köln behandelt werden. Für die erkrankten Kinder ist die ständige Betreuung und Nähe durch ihre Eltern und Geschwister enorm wichtig. Das Kölner Elternhaus des Fördervereins auf dem Gelände der Universitätsklinik ermöglicht das seit seiner Eröffnung 1998", erklärt Rieger, der vor 17 Jahren mehr per Zufall davon erfuhr. "Ich wollte einfach helfen. Weil ich als Moderator in Köln arbeite und auch gute Kontakte zu vielen Künstlern habe, habe ich das genutzt."

Quelle: NGZ
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