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Dormagen
Skateranlage ist beliebt, aber sanierungsbedürftig

Dormagen. Die im Jahr 2000 eröffnete Skateranlage in Horrem ist in keinem guten Zustand mehr. Das bestätigte Klaus Güdelhöfer, der Leiter des städtischen Kinder- und Jugendbüros, in der jüngsten Sitzung des Sportausschusses. Güdelhöfer betonte aber auch: "Das Konzept einer einzigen, aber guten Skateranlage für Dormagen ist bis jetzt voll aufgegangen. Die Anlage ist immer noch der am besten frequentierte Jugendspielplatz in der Stadt." Deshalb plädierte er im Ausschuss dafür, den Platz zu erhalten und zu sanieren. Von Stefan Schneider

Schäden gibt es unter anderem am Asphalt, der rissig geworden ist, und an der Rampenversiegelung, die teilweise deutlich abgenutzt ist. Über die Instandsetzung hinaus schlug der Fachmann eine Erweiterung der Skaterfläche vor. "Das würde die Attraktivität der Anlage für die nächsten zehn bis 20 Jahre erhöhen", argumentierte Güdelhöfer. Andreas Buchartz sprach sich daraufhin für die CDU dafür aus, mit den Nutzern des Skaterparcours das Gespräch zu suchen und Entwicklungsmöglichkeiten auszuloten.

So hatten es in einem gemeinsamen Antrag auch schon vor der Sitzung die SPD-Fraktion und die Fraktion Piraten/Die Linke gefordert. Bärbel Suling, Bernhard Schmitt (beide SPD) sowie Rafael Kazior hatten vorgeschlagen, die Nutzer zu möglichen "Optimierungen" zu befragen. Kazior sprach in dem Zusammenhang im Ausschuss von der Bildung einer Planungsgruppe. Nachdruck verlieh er diesem Wunsch, indem er mögliche Folgen einer Vernachlässigung der Skateranlage aufzeigte: "Wenn die Skater keinen geeigneten Platz haben, an dem sie ihre Tricks ausprobieren können, suchen sie sich Ausweichquartiere." Der neu geschaffene Dorfanger in Horrem sei schon jetzt beliebt bei dieser Gruppe.

Quelle: NGZ
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