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Dormagen
Skaterpark wird für 120.000 Euro umgebaut

Dormagen. Die Stadt hält vom Land Fördergelder zur Verbesserung der Bedingungen im schwierigen Umfeld.

In keinen anderen Ortsteil fließt derzeit mehr Geld als nach Horrem. So hat das Stadtteilerneuerungsprogramm auch jetzt wieder etwas damit zu tun, dass 120.000 Euro nach Dormagen, genauer gesagt nach Horrem, fließen werden. Die sind zweckgebunden und sollen dem Skaterpark an der Sportanlage zu Gute kommen.

Hinter dem Titel "Zuweisungen für Investitionen an Gemeinden zur Förderung von Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf" verbirgt sich ein Förderprogramm des Landes, das Projekte in Kommunen fördert, die sich mit dem Schwerpunkt der Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen in sozial schwierigen Umfeldern beschäftigen. Insgesamt werden so über zwei Jahre Millionen Euro an 250 Kommunen ausgeschüttet. Die Bandbreite der Förderung reicht von kleinen Projekten mit wenigen tausend Euro bis zu größeren Projekten mit mehreren hunderttausend Euro. Rund 80 Prozent der Kommunen, die Anträge eingereicht haben, wurden berücksichtigt. Die Vorgaben zur Teilnahme waren bewusst offen formuliert, förderungsfähig waren beispielsweise die Herrichtung von Spielplätzen, Jugendzentren, Sporteinrichtungen, aber auch die Möblierung öffentlicher Plätze.

Laut dem Ersten Beigeordneten Robert Krumbein soll mit den 120.000 Euro, die mit 30.000 Euro aus städtischen Mitteln aufgestockt werden, der Skaterpark umgestaltet und modernisiert werden. "Dort soll eine Grünanlage mit weiteren Freizeitnutzungen entstehen." So könnten dort Grillstellen angelegt werden. Eine Arbeitsgruppe will sich mit einem Konzept beschäftigen. Krumbein: "Wie bei dem Stadtteilprojekt auch werden die Bürger im Rahmen eines Workshops in die Gestaltung des Freizeitparks miteinbezogen."

"Das ist ein schönes Signal für die Kinder- und Jugendarbeit bei uns", kommentiert der Grüne Landtagsabgeordnete Hans Christian Markert die Mittel. Sein SPD-Kollege Rainer Thiel MdL sagte: "Ich freue mich, dass wir vor Ort mit unserer Bewerbung erfolgreich waren. Mit dem Sonderprogramm zur Förderung von sozial benachteiligten Stadtquartieren haben wir einen wichtigen Mosaikstein unserer ganzheitlichen Stadtentwicklungspolitik für eine lebenswerte Heimat vor der Haustür geschaffen."

(schum)
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