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Serie Evonik Kinderuni
So bringt ihr Teebeutel zum Fliegen

Dormagen. Heißluftballons am Himmel sehen toll aus. Mit heißer Luft könnt ihr auch Teebeutel abheben lassen. Wie das funktioniert, erklärt die Evonik Kinderuni mit einem Experiment - nicht nur für die Forscher in den Kitas, die bei der Aktion mitmachen. Von Verena Bretz

Max und Paula sind mit dem Rad unterwegs. Plötzlich macht Max eine Vollbremsung. Paula ist richtig sauer, weil sie ihrem Bruder fast hintendrauf gefahren wäre. Aber dann ruft Max: "Guck mal da oben, Paula!", und zeigt in den Himmel. Dort sind zwei Heißluftballons. "Sehen die schön aus", sagt Paula begeistert. Zuhause erzählt sie Papa von den Ballons. "Aber weißt du, was ich mich frage?", sagt sie. "Warum fliegen diese Dinger eigentlich so gut?" Bei unserem Experiment erfahrt ihr, wie das funktioniert.

Zuerst müsst ihr einen Teebeutel "umbauen". Das geht so: Schneidet das Etikett und den Faden ab, schüttet den Inhalt in eine Schüssel und faltet die Teebeutelhülle vorsichtig auseinander. Jetzt sieht der Teebeutel aus wie eine Röhre oder eine Säule. Aus dem Inhalt des Beutels könnt ihr euch später einen Tee kochen, für den Versuch braucht ihr ihn nicht mehr. Wichtig: Mit mancher Teebeutel-Sorte funktioniert dieses Experiment gut, mit mancher weniger gut. Darum solltet ihr es mit verschiedenen Sorten ausprobieren.

Die Teebeutel-Röhre stellt ihr senkrecht auf einen Teller. Das ist ein bisschen schwierig, denn die hauchdünne Papier-Röhre fällt leicht um. Sorgt dafür, dass es absolut windstill ist. Wenn euer "Flugbeutel" steht, ist er auch schon startklar.

Achtet aber darauf, dass genug Platz nach oben ist und dort nicht etwa eine Lampe oder ein Mobile im Weg ist. Dann zündet ein Erwachsener die Teebeutelröhre am oberen Ende an.

Der Teebeutel brennt rasch von oben nach unten ab. Aber kurz bevor die Flamme erlischt, fliegt die brennende Resthülle hoch in die Luft und verglüht dabei. Der Ascherest sieht aus wie ein Gerippe und schwebt langsam wieder Richtung Boden. Am besten versucht ihr, die Asche aufzufangen, damit sie keine blöden Flecken auf dem Boden macht. Mit einer Tasse klappt das ziemlich gut.

Nun fragt ihr euch wahrscheinlich, wieso der Teebeutel plötzlich hochgeflogen ist. Die Erklärung lautet: Beim Abbrennen erwärmt sich die Luft in der Teebeutelröhre sehr stark. Warme Luft ist leichter als kalte und steigt deshalb immer nach oben. Und weil der Rest des Teebeutels so leicht ist, hebt er am Ende vom Teller ab und steigt mit dieser warmen Luft nach oben auf. Heißluftballons funktionieren nach demselben Prinzip. Auch sie müssen mit heißer Luft gefüllt werden, damit sie aufsteigen und sich fortbewegen können.

Quelle: NGZ
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