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Dormagen
So soll der neue Lernort Horrem weitere Gemeinsamkeiten schaffen

Dormagen. Zwölf Entwürfe hatten Architekten zum Wettbewerb für den neuen Lernort Horrem eingereicht: Räume entwickeln für gemeinsames Lernen und Leben mit Christoph-Rensing-Grundschule Horrem, OGS, der evangelischen Kita "Sonnenblume" und einem künftigen Begegnungszentrum. "Keine Arbeit fiel in der ersten Runde sofort raus", lobte Regina Stottrop von der Stadtplanung, die den Architekten-Wettbewerb betreut hat. Dennoch musste die Fach-Jury sich entscheiden und wies einen ersten und zwei dritte Preise aus, dazu zwei Anerkennungen. Im Betriebsausschuss des Eigenbetriebs soll am 16. November die Entscheidung darüber fallen, nach welchem räumlichen Plan der Lernort Horrem aufgebaut und verfeinert wird. Die Vorkalkulation der Kosten liegt bei 3,2 Millionen Euro, für die über das Projekt "Soziale Stadt" Fördermittel bis zu 70 Prozent bereitstehen. Von Carina Wernig

Wer sich die zwölf Entwürfe des Architekten-Wettbewerbs ansehen möchte, hat dazu bis zum 20. Oktober, von Montag bis Freitag von 16 bis 18 Uhr im Bürgerhaus Horrem, Knechtstedener Straße 18, die Gelegenheit. Dort steht ein Mitarbeiter der Stadt für Fragen zur Verfügung.

Bei der Vorstellung der Jury-Entscheidung am Freitag im Bürgerhaus erläuterte der Kölner Architekt Michael Viktor Müller, der mit Sonja Starke (mvmarchitekt + starkearchitektur) und "club L94" Landschaftsarchitekten des Siegerentwurf erstellt hatte, das Bestreben, für den Lernort und das Quartier "eine eigene Identität zu entwickeln". Für den geplanten Neubau der Kindertagesstätte hat sich Müller von der "Semi-Vorgabe", ein zweistöckiges Gebäude zu entwerfen, getrennt: "Eine Kita ist besser auf einer Ebene angebracht", sagte Müller, der die ineinanderübergehenden Räume der Kita eine "Bobby-Car-Rennstrecke" nannte. Da gebe es keine Trennung, die Einheiten seien miteinander verbunden. Verwaltungsräume docken nördlich an das Schulgebäudes an, dazwischen entstehen drei Innenhöfe - und zur Heinrich-Meising-Straße hin ein kleiner Quartiersplatz. Das Preisgericht hat der Stadt einstimmig empfohlen, diese Arbeit als Grundlage zu wählen: "Der Entwurf ist überzeugend entwickelt und findet scheinbar selbstverständlich Antworten auf die anspruchsvolle Aufgabe."

Quelle: NGZ
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