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Dormagen
Sorgen um Zukunft der Kronenpützchen-Schule

Dormagen. Kinder, Eltern und Lehrer sorgen sich um die Zukunft der Schule am Kronenpützchen. Die Grundschule an der gleichnamigen Straße wird mittlerweile von zu wenigen Schülern nachgefragt, um weiterhin als eigenständige Schule Bestand zu haben. Folge: Sie muss geschlossen oder mit einer anderen Schule zusammengelegt werden. Dieses Szenarien bestätigt auch Karin Roth-Junkermann, Schulaufsichtsbeamtin des Rhein-Kreises. "Die Schule hat zu wenige Kinder." Die Schule wird zurzeit von Gabriele Neu, Rektorin der Salvatorschule (Ückerath), mitgeleitet. Von Klaus D. Schumilas

Für das kommende Schuljahr, das offiziell am 1. August beginnt, wurden 19 Kinder angemeldet. Das reicht, um eine Eingangsklasse zu bilden. Doch das ist insgesamt zu wenig. Denn das Problem ist die Gesamtzahl der Schüler am Kronenpützchen. Die ist in den vergangenen Jahren immer mehr zurückgegangen. Die letzte aktuelle Statistik von Oktober vergangenen Jahres weist 83 Schüler aus. In allen vier Jahrgängen ist die Schule einzügig. Zu wenig. Denn laut Schulgesetz beträgt die Mindestschülerzahl 92 Schüler. "Das ist ein Problem", bestätigt Renate Millen-Dixon, Leiterin des Fachbereichs Schule im städtischen Rathaus. "Wir müssen etwas tun, wobei die Richtung noch unklar ist." Stadtsprecher Harald Schlimgen erklärte, dass Gespräche über dieses Thema nach der politischen Sommerpause beginnen. "Ziel ist es, den Schulstandort Straberg zu erhalten. Für die nächste Sitzung des Schulausschusses am 10. November soll es eine Vorlage für die Politiker mit einem Vorschlag geben, wie es weiter gehen kann."

Wahrscheinlich ist ein Schulverbund mit einer Nachbarschule. Dieses Modell funktioniert bereits mit der Friedensschule, die ihren Hauptstandort in Nievenheim und einen Teilstandort (Dependance) in Gohr hat.

Quelle: NGZ
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