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Dormagen
Soulcats punkten mit neuen Versionen bekannter Lieder

Dormagen. "Wir machen unsere eigenen, sehr originellen Soulversionen von Songs", beschreibt Saxofonist Bernd Delbrügge das Konzept der Kölner Band Soulcats. Schließlich sei dies ihr Alleinstellungsmerkmal. Mit diesen eigenen Interpretationen traten die Soulcats am Freitag im evangelischen Gemeindezentrum an der Ostpreußenallee im Rahmen der "Friday Night"-Reihe" auf und begeisterten das Publikum mit ihren Versionen moderner Songs wie Katy Perrys "I kissed a girl" oder einem Soulremix des Rocksongs "Seven Nation Army" von den White Stripes. Aber auch ältere Songs wie "Uptight" von Stevie Wonder wurden neu "in Szene gesetzt". Die achtköpfige Gruppe trat mit zwei Sängerinnen sowie einem Gitarrist, Saxofonist, Bassist, Trompeter, Schlagzeuger und Keyboarder auf.

"Die Lieder klingen anders als man es gewohnt ist und deshalb sind die Leute meistens erstaunt, weil sie die Stücke noch nie zuvor so gehört haben", sagt Bernd Delbrügge. Bassist Werner Kopal gibt zu, dass es eine Herausforderung sei, ein Stück zu "resoulen". Das klappe nicht mit allen Liedern. Dennoch versuchen die Musiker so viel Variation bei der Songsauswahl zu kreieren wie möglich. Zumal es "viele Möglichkeiten gibt, ein Lied im Soul-Stil umzusetzen", ergänzt Kopal. So spielen die Musiker auch Stücke mit ihren Bläsern (Saxofon und Trompete), die im Original keine Blas-Sequenzen haben.

Delbrügge rief die Band schon 1989 ins Leben, jedoch wurde sie 2014 mit der aktuellen Besetzung neu formiert und so traten die Soulcats am Freitag zum ersten Mal in Dormagen auf. Pfarrer Frank Picht, der die Veranstaltung der evangelischen Kirchengemeinde organisiert hat, war zufrieden: "Der Kartenvorverkauf lief besser als bei anderen Veranstaltungen und wir haben etwa 100 Gäste. Das ist für Dormagen sehr gut - zumal es musikalische Parallelveranstaltungen gibt." Seit August 2012 werden im Rahmen der "Friday Night"-Reihe" jeden letzten Freitag im Monat Künstler in das evangelischen Gemeindezentrum eingeladen. "Es ist immer schön hier zu sein", sagte Erhard Hitz nach dem Auftritt, den er zusammen mit Franz Picker verfolgte, der die Band als "fantastisch" lobte, "sie spielen auf den Punkt. Der Takt und die Rhythmen stimmen einfach."

(clü)
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