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Dormagen
SPD kritisiert: Zentrum soll sich an Absprachen halten

Dormagen. Mit großer Verwunderung, so Fraktionsvize Martin Voigt, hat die SPD die Äußerungen des Zentrums zur Sportplatzentwicklung und zur Flüchtlingsthematik registriert. "Wir sollten uns an die am Runden Tisch getroffene Vereinbarung halten und die Sportplatzsanierung in der verabredeten Reihenfolge abarbeiten", sagt Voigt.

Er hat kein Verständnis für die Forderung des Zentrums, nach Zons und Stürzelberg in 2017 den Sportplatz in Delrath zu erneuern. "Es ist einfach nur fair und für die Vereine verlässlich, sich an die Sanierungs-Reihenfolge zu halten." Er erinnert daran, dass in der vergangenen Wahlperiode mit der von der CDU geführten Koalition kein Neubau der Sportanlage in Stürzelberg zustande gekommen ist. "Bei den Sanierungsplänen müssen auch die Kapazitäten des Eigenbetriebs beachtet werden", so Voigt.

Die SPD wundert sich über die Marschroute des Zentrums, dass mit Sportplätzen, Flüchtlingen und Energiekosten Kernthemen benannt hat. "Wedelt da der Schwanz mit dem Hund oder wer hat in dem bürgerlichen Bündnis den Hut auf? Ist Hans-Joachim Woitzik der Sprecher der Bürgerlichen?"

Die Kritik des Zentrums in Richtung Bürgermeister am angeblich fehlenden Konzept zu den Flüchtlingen weist Voigt zurück. "Wir haben im Sommer ein solches vorgelegt, das wurde von den Bürgerlichen belächelt." Er spricht sich dafür aus, sich zu diesem Thema mit allen Vertretern im Rat an einen Tisch zu setzen, um Lösungen für Dormagen zu finden. Voigt fordert eine politische Etikette: "Wir dürfen hier nicht den Stammtisch der sozialen Medien verlängern. Bei aller notwendigen politischen Auseinandersetzung müssen wir uns gegen Pauschalierungen wehren."

(schum)
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