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Dormagen
SPD plant "Runden Tisch" mit Schützen zu Gesetzeshürden

Dormagen. Nachdem in den vergangenen Wochen Schützen vermehrt über bürokratische Hürden und Auflagen für Schützenfeste geklagt hatten, die die Kosten und den Aufwand der Ehrenamtler in die Höhe treiben, veranstaltet die SPD Ende August einen "Runden Tisch" mit Vertretern von Bund, Land, Kommune und Schützenvereinen.

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzender Andreas Behncke, im Vorstand zuständig für den Bereich Kultur, erläutert: "Ich habe volles Verständnis für den Unmut der Vereine." Leider lägen aber die meisten der ordnungsbehördlichen Verordnungen nicht in der Verantwortung der Stadt Dormagen, sondern würden durch Gesetzgebungsverfahren von Bund und Land bestimmt. Beim "Runden Tisch" könnte nun ein konkreter Austausch stattfinden, so Behncke: "Ziel sollte sein, daraus Handlungsstrategien entwickeln zu können, die die Situation der ehrenamtlichen Vereine vor Ort erleichtern."

Mit den Vereinsvertretern werden Bürgermeister Erik Lierenfeld, Bundestagabgeordneter Udo Schiefner, Landtagsabgeordneter Rainer Thiel und Landratskandidat Hans Christian Markert MdL diskutieren.

Mit dem Bezirksverband Nettesheim, dem mehrere Dormagener Bruderschaften angehören, tauscht sich Rainer Thiel bereits seit längerem darüber aus: "Der Runde Tisch kann ein Auftakt für weitere Gespräche mit Vereinen sein." Praxisorientierte Lösungen müssten für ehrenamtliche Vereine - auch Karnevalsgesellschaften und Sportvereine - gefunden werden.

(cw-)
 
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