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Dormagen
SPD will neuen Anlauf für Jugendparlament

Dormagen. Die Vorgeschichte stimmt nicht gerade optimistisch, doch die SPD-Fraktion lässt sich nicht ermutigen. Schon mehrfach wurden in der Vergangenheit Versuche unternommen, in Dormagen ein Jugendparlament zu installieren - jedesmal ohne Erfolg. Jetzt hat die SPD beantragt, einen neuen Anlauf zu starten. Der Jugendhilfeausschuss soll in seiner Sitzung morgen (17.30 Uhr, Ratssaal) über das Thema beraten. Einen Beschlussvorschlag der Verwaltung gibt es auch schon: Die Politik soll ihr einen Prüfauftrag erteilen, ob und gegebenenfalls unter welchen konzeptionellen Bedingungen ein Jugendparlament installiert werden kann. So hat es der Erste Beigeordnete Robert Krumbein formuliert.

Im Gegensatz zu einem Jugendparlament gibt es ein vergleichbares Gremium für Kinder schon lange. Dass gerade dessen 25-jähriges Bestehen gefeiert werden konnte, spricht für ein erfolgreiches Projekt. Nun fordert die SPD auch ein institutionalisiertes Angebot für die Älteren. Zur Begründung schreiben die Sozialdemokraten Bernhard Schmitt, Martin Voigt und Michael Dries: "Die Intensität der Beteiligung Jugendlicher ist in Dormagen relativ gering. Die Angebote der Stadt Dormagen, wie das einmal jährlich vorgesehene Jugendforum und die Kommunikation über die sozialen Netze, werden relativ wenig genutzt und sind kaum bekannt." Jugendliche, die positive Erfahrungen mit kommunaler Beteiligung machten, seien indes über ihre Kommune besser informiert, beteiligten sich mehr in Schule und Vereinen und entwickelten einen konkreten Gestaltungswillen, glaubt die SPD.

(ssc)
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