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Dormagen
Sportplatzprojekt kommt endlich in Fahrt

Dormagen: Sportplatzprojekt kommt endlich in Fahrt
40 Parkplätze (oben links) gehören zur neuen Anlage - ebenso ein Vereinsheim mit diversen Funktionsräumen (rechts). FOTO: Stadt
Dormagen. Die Verzögerungen beim Neubau der Rheinwacht-Spielstätte in Stürzelberg sind jetzt offenbar überwunden. Von Stefan Schneider

April 2018: Das ist der Zeitpunkt, an dem der vermutlich größte und seit etwa einem Vierteljahrhundert gehegte Wunsch der Mitglieder des SV Rheinwacht Stürzelberg endlich in Erfüllung gehen soll - wenn nicht doch noch etwas dazwischen kommt. In Stürzelberg ist man aufgrund von schlechten Erfahrungen mit Prognosen vorsichtig und zurückhaltend geworden. Denn zuletzt hatte es Verzögerungen bei der Umsetzung des Neubauprojektes Sportplatz "Am Weißen Stein" gegeben. Nun aber meldet sich die städtische Sport-Beigeordnete Tanja Gaspers zu Wort und macht den Stürzelberger Sportlern begründete Hoffnung, dass die komplette Anlage in rund zehn Monaten tatsächlich eröffnet werden kann. "Inzwischen sind zwei Planungsbüros für den Hoch- und Tiefbau beauftragt worden", berichtet Gaspers. Und bis zu den Sommerferien sollen alle Architektenarbeiten in Abstimmung mit dem SV Rheinwacht erledigt sein. Wenn die Baugenehmigungen bis dahin vorliegen, sollen im Herbst die Bagger Am Weißen Stein ihren Dienst aufnehmen.

FOTO: Stadt Dormagen

Dass sich das 1,5 Millionen Euro teure Projekt in Stürzelberg (die Rheinwacht bringt einen Eigenanteil in Höhe von 80.000 Euro auf) länger hinziehen würde als vorgesehen, war im März bekannt geworden. Die Stadt begründet dies mit dem landschaftspflegerischen Begleitplan, der aufwändig gewesen sein soll, wie Gaspers mitteilt. Mit Hilfe des landschaftspflegerischen Begleitplans sollen die durch den Sportplatzbau entstehenden Eingriffe in die Natur (zum Beispiel durch die Versiegelung von Flächen, die das Projekt mit sich bringt) ausgeglichen werden. Die Ausgleichsflächen sind 15.000 Quadratmeter groß.

Außer dem Kunstrasenfeld werden Am Weißen Stein etwa 40 Parkplätze für Sportler und Zuschauer geschaffen, die Grünflächen drumherum umfassen etwa 18.000 Quadratmeter. Ein Herzstück der neuen Anlage wird aber das Vereinsheim des SV Rheinwacht sein. Es soll laut Stadt auf einer bebauten Fläche von 340 Quadratmetern unter anderem einen Gemeinschaftsraum, eine Teeküche, jeweils zwei Damen- und Herrenumkleiden mit Duschen und Toiletten sowie ein Büro und mehrere Lagerräume beherbergen. Insgesamt wird sich die neue Sportanlage über 44.600 Quadratmetern erstrecken.

Den ersten Vorentwürfen für das neue Rheinwacht-Vereinsheim und den Kunstrasenplatz hatte der städtische Sportausschuss bereits im September des vergangenen Jahres zugestimmt.

Quelle: NGZ
 
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