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Dormagen
Stadt erhält Hinweise für weitere Zukunftsstadt-Bewerbung

Dormagen. Nach drei sehr unterschiedlichen Zukunftswerkstätten mit verschiedenen Zielgruppen im bundesweiten Wettbewerb "Zukunftsstadt" zieht Kerstin Belitz ein positives Fazit: "Wir haben einige gute Hinweise dazu erhalten, wie die Stadt Dormagen 2030 aussehen sollte", sagt die Demografie-Expertin, die bei der Stadt für das Projekt zuständig ist. Gemeinsam mit Detlev Falke aus dem Fachbereich Bürger- und Ratsangelegenheiten, hat Kerstin Belitz die Workshops begleitet: "Wir wollen gemeinschaftlich mit den Bürgern die Zukunft von Dormagen gestalten", erinnert sie an die Aufgabe.

Mit Vertretern der Gesellschaft, der Jugend und der Wirtschaft wurden mehrere Anforderungen an Wohnen, Arbeiten und Leben in "Dormagen 2030" herausgearbeitet. Diskutiert wurde, wie das Leben in Dormagen in 14 Jahren aussehen kann und wie sich Dormagen zu einer nachhaltigen und lebens werten Stadt entwickeln könnte. "Diese Ideen kommen nun auf unsere Zukunfts-Homepage Futuria, mit der wir überzeugen möchten", sagt Belitz. Das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement der Hochschule Trier (IfaS) wird nun die Werkstatt-Ergebnisse mit in die Präsentation einbauen, die Dormagen beim "Zukunftsstadt"-Wettbewerb - wie 50 andere Kommunen auch - bis Ende Mai einreichen soll. Belitz hofft, dass Dormagen unter den 20 Städten ist, die in die zweite Phase des Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung kommen. Dann ständen nicht 35.000 Euro wie in der ersten Phase, sondern 200.000 Euro für konkrete Umsetzung der Projekt-Ideen zur Verfügung.

"Wir sind Bestandteil eines Zukunftslabors, das zeigen soll, wie Bürgerschaft und Forschung gemeinsam unsere Stadt weiter entwickeln und lebenswert gestalten können", hatte Bürgermeister Erik Lierenfeld den Wettbewerb erklärt, der Teil der Umsetzung des städtischen Leitziels "Einwohner in Dormagen halten und für Dormagen gewinnen" ist. Startschuss war beim Michaelismarkt Ende September 2015.

(cw-)
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