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Dormagen
Stadt formuliert acht strategische Ziele für 2030

Dormagen. Jetzt haben die Fraktionen und Einzelratsmitglieder das Wort: Sie müssen in den nächsten Tagen sagen, welche Projekte und Maßnahmen auf Dormagens Weg zur Zukunftsstadt 2030 verwirklicht werden. Das hat mit Prioritäten ebenso zu tun wie mit den Ressourcen Personal und Geld, wie Kerstin Belitz betont, die im Rathaus für den Bereich Demografie zuständig ist.

Der Hauptausschuss hatte die Einrichtung einer Arbeitsgruppe Demografie beschlossen. Die orientiert sich an den acht strategischen Zielsetzungen der Stadt, die ihren Ursprung in den Jahren 2005/06 haben. Damals war es eine private "Initiative Dormagen", die eine "Vision 2030" entwickelte. Nicht zuletzt aus finanziellen Gründen wurde das Projekt nicht konsequent vorangetrieben. "Die Stadt richtet ihre Dienstleistungen kundenorientiert und wirtschaftlich auf die sich verändernde Alters- und Bevölkerungsstruktur aus"; "Die Stadt verfügt über eine gesicherte Finanzgrundlage und kooperiert in der Region"; "Dormagen verfügt über ein bedarfsgerechtes und generationenübergreifendes Infrastrukturangebot" - nur drei der acht Ziele. Zu jedem wurden in der Arbeitsgruppe mehrere Unter- oder "Wirkungsziele" formuliert. Belitz erläutert: "In den Fraktionen soll nun festgelegt werden, welche Wirkungsziele in den nächsten Jahren bis 2020 Vorrang haben und umgesetzt werden können."

In der Sitzung der AG am 3. Februar soll es eine möglichst einvernehmliche Beschlussempfehlung für den Hauptausschuss und Rat geben. Der Stadtrat könnte frühestens am 19. April diese Wirkungsziele verabschieden, die dann die Grundlage für die Arbeit der Politik sind.

(schum)
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