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Dormagen
Stadt lässt 13 000 junge Bäume pflanzen

Dormagen. Nach den schweren Schäden durch den Pfingstorkan "Ela" beginnt jetzt in Dormagen die Aufforstung. Von Stefan Schneider

Knapp ein Jahr nach dem verheerenden Orkan "Ela", der auch in Dormagen viele Bäume zerstörte, beginnen die Technischen Betriebe Dormagen (TBD) mit Ersatzpflanzungen. "In dieser Woche werden wir die ersten 25 Bäume, verteilt über das gesamte Stadtgebiet, neu setzen", kündigt Grünflächenleiter Martin Trott an.

Das ist aber erst ein kleiner Anfang. Denn insgesamt sollen rund 13 000 dreijährige Bäume neu gesetzt werden - vor allem im Tannenbusch und in der Zonser Heide. Revierförster Daniel Hook wird die Aktion leiten.

Einen erheblichen Anteil daran, dass die Aufforstungen möglich sind, haben die Dormagener Bürger. Die waren einem Aufruf der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und der Technischen Betriebe Dormagen gefolgt und hatten großzügig für die Neuanschaffung der Bäume gespendet. Dabei kamen mehr als 7700 Euro zusammen. Wie versprochen, hatte das Land NRW den Betrag wie in allen anderen Kommunen verdoppelt.

Außer den Jungbäumen, in erster Linie handelt es sich um Eichen, Buchen und Küstentannen, werden zwei große Linden gepflanzt - eine vor der Alten Schule in Hackenbroich, eine andere am historischen Wegekreuz am Ernteweg (Einmündung zur Bundesstraße 9). Für die Linde in Hackenbroich hatten Bürger und Unternehmen bei einer privaten Aktion mehr als 1000 Euro gesammelt. Den Baum am Ernteweg ermöglichte die Familie Meller mit einer Spende.

Im nächsten Herbst soll laut Martin Trott auch die stark von "Ela" in Mitleidenschaft gezogene Allee am Holzweg um 21 Bäume ergänzt werden.

Quelle: NGZ
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