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Dormagen
Stadt: Legionellengefahr ist in Kürze gebannt

Dormagen. Noch gibt es offiziell kein grünes Licht vonseiten der Stadtverwaltung. Doch vieles deutet darauf hin, dass das Problem mit dem Legionellenbefall von Warmwasseranlagen in den Turnhallen von sechs Schulen sowie in zwei Kindergärten bald gelöst ist. Uwe Scheler, Leiter des städtischen Eigenbetriebs, hofft, dass die Untersuchungsergebnisse der am 29. Oktober erledigten sogenannten Nachbeprobung bis zur nächsten Sitzung des Dormagener Betriebsauschusses am kommenden Mittwoch, 18. November (17.30 Uhr im Ratssaal), bekannt sein werden. Die Ergebnisse der Nachbeprobung müssen dem Gesundheitsamt präsentiert werden, das dann abschließend entscheiden muss, ob noch eine Gefährdung vorliegt und weiter nachgebessert werden muss. Ein bis zwei Wochen vor der Nachbeprobung hatte es als Sofortmaßnahmen thermische Desinfektionen gegeben.

Laut Stadt sind in den zurückliegenden Wochen 36 Gebäude, die über eine zentrale Warmwasserversorgung verfügen, kontrolliert worden. Dabei seien circa 110 Einzel-Wasserproben gemäß Trinkwasserverordnung gezogen worden. Von diesen 110 Proben seien neun auffällig gewesen, weil darin Überschreitungen des Grenzwertes festgestellt worden seien. Allerdings seien acht der neun Überschreitungen nur geringfügig gewesen, so dass keine Nutzungseinschränkungen nötig gewesen seien. Sofort gesperrt werden musste nur die Turnhalle an der Saarwerden-Grundschule in Zons. Die geringfügigen Überschreitungen waren festgestellt worden in den Hallen der Grundschule Burg Hackenbroich, der Friedensschule in Gohr, der Gesamtschule (Lehrerdusche in der Dreifachhalle), der Christoph-Rensing-Schule in Horrem und der Regenbogenschule in Rheinfeld. Auch betroffen waren die Turnhallen des Heilpädagogischen Kindergartens in Nievenheim sowie des Kindergartens Gabrielstraße in Delrath.

(ssc)
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