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Dormagen
Stadt: Sanierung der BvA-Aula wegen Brandschutzes notwendig

Dormagen. Die Unterschriftenaktion am Bettina-von-Arnim-Gymnasium, mit der die Schüler andere Prioritäten für ihre Einrichtung fordern als die Sanierung der Aula, zieht Kreise. In der Sitzung des Betriebsausschusses Eigenbetrieb am Donnerstagabend rangen Politiker und Stadtvertreter in einer ausgedehnten Debatte auch um die Einordnung der Position der Schule.

Klar auf deren Seite schlug sich Zentrums-Fraktionschef Hans-Joachim Woitzik. "Das BvA und seine Aula sind in allererster Linie Schule und kein Veranstaltungsort. Sollten wir uns deshalb nicht zuvorderst danach richten, welche Prioritäten die Schule setzen möchte?" fragte Woitzik mit Blick auf die vorangegangene Debatte im Kulturausschuss. Dort war u.a. über elektrisch versenkbare Böden und Änderungen an der Bühne diskutiert worden, vor allem vor dem Hintergrund, dass in der Aula Kulturveranstaltungen stattfinden.

Kämmerin und Beigeordnete Tanja Gaspers hielt Woitzik entgegen, dass die geplante Sanierung "keine Initiative nur aus dem Kulturbereich" sei. "Wir müssen in der Aula in die Lüftungsanlage und in den Brandschutz investieren - auch für die Schule", betonte die Fachfrau. Ebenfalls untermauerte das Uwe Scheler, der Leiter des städtischen Eigenbetriebs. Die von Rotraud Leufgen (SPD) aufgeworfene Frage, ob der Aula aus Sicherheitsgründen möglicherweise sogar die Schließung drohe, verneinte Scheler ausdrücklich nicht. "Die Situation entspricht nicht mehr den Anforderungen", sagte er, "wir bewegen uns da auf dünnem Eis. Irgendwann haben wir bei der Aula keinen Verhandlungsspielraum mehr, das ist nur eine Frage der Zeit."

Carsten Müller (SPD) beantragte zur nächsten Sitzung des Betriebsausschusses einen zumindest groben Terminplan, wie es mit der Aula des BvA weitergehen soll.

(ssc)
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