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Kulturausschuss in Dormagen
Stadt soll Straßenreinigung nach Karnevalsumzügen zahlen

So lief der Eintopfzug in Dormagen 2017
So lief der Eintopfzug in Dormagen 2017 FOTO: Schumilas
Dormagen. Insgesamt 17.000 Euro sollen im städtischen Haushalt 2018 mehr für den Kulturbereich ausgegeben werden. Dafür sprachen sich die Mitglieder des Kulturausschusses jetzt bei der Sitzung in der Kulle einstimmig aus.

2000 Euro hatte die SPD für die Sanierung des Römerkellers beantragt, ebenso 10.000 Euro für das "herausragende Kulturereignis Festival Alte Musik Knechtsteden", wie Uwe Schunder es formulierte. Beides sah auch die CDU als notwendig an, wie Fraktionsvorsitzender Kai Weber sagte: "Das Festival hat überregionale Bedeutung." Ob und wie weit die bisher nach der Streichung des städtischen Zuschusses im Haushaltssicherungskonzept 2012 erbrachten Sachleistungen der Stadt - Kämmerin Tanja Gaspers sprach von "Probenraum-Bereitstellung und Anzeigen" - zurückgefahren werden, steht noch nicht fest. Dem Wunsch der Verwaltung, die 10.000 Euro wegen möglicher Kooperationen dem Musikschul-Etat zuzuschlagen, folgten die Vertreter der Fraktionen nicht, sondern sprachen sich übereinstimmend dafür aus, das Geld über den Kulturbüro-Etat ans Festival weiterzureichen.

Der Kulturausschuss unter der Leitung von Karl Kress (CDU) empfahl außerdem dem Stadtrat einstimmig, dass die Straßenreinigung nach den neun Karnevalsumzügen in ganz Dormagen wieder von der Stadt übernommen wird, um die Karnevalsvereine zu entlasten. Das werden voraussichtlich rund 5000 Euro sein, wie die Kämmerin auf Nachfrage sagte. Nach dem FDP-Antrag von Ingelore Camaiani hatte sich CDU-Fraktionschef Weber - wegen seines Ehrenamtes als Kassierer der KG "Ahl Dormagener Junge" - von der Beratung zurückgezogen und auch nicht an der Abstimmung teilgenommen.

Die einzelnen Budgets des Kulturbereichs wurden nach Diskussionen einstimmig gebilligt.

(cw-)
 
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