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Dormagen
Stadt startet "Rundreise" mit Neujahrsempfang in Gohr

Dormagen. Auftakt am 24. Januar im Festzelt am Bruderschaftsweg.

Wie bei den Stadtteilgesprächen mit dem Bürgermeister so soll auch der Neujahrsempfang nun durch die 16 Stadtteile "wandern". Den Auftakt der "Rundreise" hat die Stadt in Gohr festgemacht: Für Sonntag, 24. Januar 2016, hat Bürgermeister Erik Lierenfeld ins Festzelt am Bruderschaftsweg eingeladen. "Wir beginnen bewusst mit einem kleinen Stadtteil", erklärt Lierenfeld auf Nachfrage. In Gohr nutzt die Verwaltung das für die Karnevalssitzungen der KG Gohrer und Broicher Turfgrafen aufgebaute Festzelt - eine Woche nach den Kostüm- und eine vor den Schulkindersitzungen. "Die Zusammenarbeit mit den Vereinen soll weiter gestärkt werden", sagt er.

In der Einladung zum Neujahrsempfang und in seinem Grußwort zu Weihnachten bedankt sich Lierenfeld bei allen, die sich in diesem Jahr besonders für das Gemeinwesen eingesetzt haben: "Das Leben in mehr als 300 Dormagener Vereinen, viele kulturelle und sportliche Angebote sowie zahlreiche Ortsverschönerungen wären ohne die Ehrenamtlichen in unserer Stadt nicht denkbar." Stolz sei er auch auf die vorbildliche Hilfsbereitschaft der Dormagener. Denn zu seinen Highlights des Jahres gehören für ihn die beiden Aktionen für Bodo Pretzer und Bennett: "Als Bürgermeister ist mir bewusst: Das Wertvollste einer Stadt sind ihre Menschen." Ob bei der Knochenmarkspende für Bennett, der Hilfsaktion für Bodo oder bei der Aufnahme von Flüchtlingen, die von 115 Paten und Helfern betreut werden - Dormagener seien überall ehrenamtlich engagiert.

Den Anstieg der Flüchtlingen in Dormagen von rund 250 auf 1100 habe die Stadt gut verkraftet, schreibt Lierenfeld, das stimme zuversichtlich für die Zukunft: "Wir haben diese Herausforderung dank der überragenden Hilfsbereitschaft unserer Bevölkerung bisher sehr gut bewältigen können."

Wirtschaftlich sei 2015 ein gutes Jahr für Dormagen gewesen: "Unsere Wirtschaft floriert", so Lierenfeld, der darauf verweist, dass durch den jetzt beschlossenen städtischen Haushalt, der einen Überschuss ausweist, erheblich früher als erwartet die Haushaltssicherung verlassen werden kann. Wichtige Investitionen wie das Sanierungsprogramm für Sportstätten, das große Projekt "Soziale Stadt Horrem" und der Ausbau schnellerer Internetverbindungen würden vorangetrieben.

(cw-)
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