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Dormagen
Stadt will in Gemeinschaft preiswerter einkaufen

Dormagen. Gemeinsam wird's billiger - das ist Annahme für den Vorstoß der Stadt, sich an der Einkaufsgenossenschaft des Städte- und Gemeindebundes, "KoPart" zu beteiligen. Die Ratsmitglieder sollen am kommenden Dienstag darüber beschließen, ob sich Dormagen künftig mit anderen Städten und Gemeinden als ein großer Einkäufer auf dem Markt bewegen wird. "Wir erhoffen uns dadurch natürlich Einsparungen", sagt Ulrich Millen, Leiter des Fachbereichs Zentrale Dienste. Um wie viel Geld es am Ende geht, vermag Millen noch nicht zu sagen. "Wir stützen uns erst mal auf die guten Erfahrungen der Mitglieder."

Angespannte Haushaltslagen und damit verbundene Sparzwänge verlangen nach einem optimalen Einsatz der zur Verfügung stehenden Ressourcen. Hierzu fasst KoPart. wo Kaarst und Meerbusch bereits Mitglied sind, den kommunalen Bedarf der Mitglieder zusammen und bündelt die Nachfrage mit dem Ziel, bessere Konditionen durchzusetzen.

Die Fachbereiche im Rathaus sollen dann selbständig innerhalb ihres Budgets die Bestellungen online tätigen. Dabei kommen beachtliche Größenordnungen zusammen, wie Millen sagt: Etwa 60 000 Briefumschläge (mit Fenster) werden jährlich bestellt, dazu 1200 Aktenordnung unterschiedlicher Stärke. Die Dienstleistung von KoPart wird auf den Preis aufgeschlagen, am Ende soll es dennoch preiswerter sein. Zurzeit hat sich die Stadt bereits mit anderen Städten zu Einkaufsgemeinschaften zusammengeschlossen, zum Beispiel auch mit dem Rhein-Kreis Neuss.

(schum)
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