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Dormagen
Stadt will nachhaltige Entwicklung auf kommunaler Ebene

Dormagen. Es besteht kein Zweifel, dass sich die Rathaus-Verwaltung die Politiker aller Fraktionen den Zielen anschließen, die von den Vereinten Nationen im vergangenen September in New York verabschiedet haben: eine globale nachhaltiger Entwicklung und Armutsbekämpfung. Die soll sich auf regionaler und lokaler Ebene fortsetzen. Konkret: Dormagen bewirbt sich um die Teilnahme am Modellprojekt "Global Nachhaltige kommune in NRW". Eine entsprechende Mustererklärung für die "2030-Agenda", die vom Deutschen Städtetag ausgeht, wird gleichfalls unterschrieben.

Mit der Unterzeichnung der Resolution begrüßt und unterstütz die Stadt die (globalen) Zielvereinbaren, stellt aber auch ihrerseits Forderungen, "wie beispielsweise eine größere Einnahme- und Haushaltshoheit sowie den Ausgleich kommunaler Belastungen, die durch das entwicklungspolitische Engagement entstehen", sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. Das städtische Engagement im fairen Handel und die Intensivierung dieses Engagements ist bereits ein Beispiel für nachhaltiges Handeln im Sinne der Agenda.

Im kommenden Jahr können sich 16 Modellkommunen über nachhaltige globale Entwicklung beraten lassen, sie erhalten, so Lierenfeld, "Unterstützung bei der Formulierung und Umsetzung eigener Ziele". Die Projektlaufzeit beträgt zwei Jahre. Im Rahmen des Projekts wird es auch die Veranstaltung von mehreren Netzwerktreffen der beteiligten Kommunen zum Informationsaustausch und Wissenstransfer geben. Bei den global-lokalen Ziele geht es unter anderem um inklusive, gerechte und hochwertige Bildung, um Geschlechtergerechtigkeit, um verantwortungsvollen Konsum, um Schutz der Öko- und Landökosysteme oder um nachhaltige Energieversorgung.

Quelle: NGZ
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