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Dormagen
Stadt will Sitzbank an Treppe zum Rathaus aufstellen

Dormagen. Immer wieder schleppen sich Fußgänger mühsam die Stufen der steilen und oft verschmutzten Treppe von der Straße "Unter den Hecken" zur Kölner Straße hoch. Oft bleiben gerade ältere und gesundheitlich angeschlagene Menschen nach Erreichen der obersten Stufen vor der Rathauspassage stehen, um wieder Luft zu bekommen. Das soll sich noch in diesem Sommer ändern, wie Stadtpressesprecher Harald Schlimgen auf Nachfrage erklärte: "Wir werden oberhalb der Treppe an der ehemaligen Uferschräge eine Bank zum Ausruhen aufstellen." Die soll dann vor allem für ältere Bürger zum Verschnaufen bereit stehen. Von Carina Wernig

Angeregt hatte diese Ruhebank der städtische Seniorenbeirat um den Vorsitzenden Hans-Peter Preuss, wie Ellen Schönen-Hütten, Fachbereichsleiterin Bürger- und Ratsangelegenheiten, erklärt: "Wir nehmen sehr gern diesen Hinweis auf und setzen ihn um." Dank einer Aktion des Chemparks würden "Bänke frei", die die Stadt dann fachgerecht anbringen werde, so die Zuständige für die "Barrierefreie Innenstadt". Die "große Lösung" mit einem Aufzug an dieser Treppenanlage kann auch sie nicht erreichen: "Der steile Auf- und Abgang ist leider nicht behindertengerecht." Aber an den Umständen könne die Stadt - wie an der nahe gelegenen Steigung "Am Kappesberg" - zumindest mit einem zusätzlichen Geländer und Haltepunkten etwas verbessern. Daher haben die Technischen Betriebe Dormagen (TBD) Anfang Februar als erstes Ergebnis eines Rundgangs des Seniorenbeirats mit Bürgermeister Erik Lierenfeld, der im Selbstversuch mit dem Rollstuhl im Herbst die Barrierefreiheit der Innenstadt testete, "Am Kappesberg" weitere Handläufe für gehbehinderte Menschen angebracht.

Quelle: NGZ
 
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