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Dormagen
Stadt zeigt Raumkonzept für Flüchtlingsunterkünfte

Dormagen. Gestern verkündete die Stadt, dass nach den beiden neuen Flüchtlingsunterkünften in Horrem erst der Sportplatz Delhoven und der Standort "Pankratiusstraße" in Nievenheim verwirklicht werden, gefolgt vom "Pohlacker" - und dann erst die Conrad-Schlaun-Straße angegangen wird.

Neben der Frage nach dem "Wo" beschäftigt die Dormagener auch das "Wie". So hatte Kämmerin Tanja Gaspers am Freitag bei der Bürgerversammlung in Horrem einige (Foto-)Beispiele parat, wie einige Holzhäuser aussehen könnten, in denen die Stadt schnellstmöglich 250 Asylsuchende vor dem Sportplatz Horrem (100) und im Gewerbegebiet Top West (150) unterbringen muss. "Wir werden in Schnellbauweise Stahlcontainer oder Holzsystembau einsetzen", erklärte Gaspers. Für konventionelle Neubauten fehle die Zeit. "Eine spätere Nutzung als Wohnungen wird mitberücksichtigt", sagte Tanja Gaspers. Sie zeigte einen Entwurf, wie das Willkommenszentrum an der Kieler Straße aufgebaut werden könnte: "Es sind flexible Module, keine massive kasernenartige Bebauung, sondern aufgelockerte Stellweise der Räume auf zwei Etagen."

Mit Blick auf die anstehenden verkürzten Ausschreibungen für die ersten drei geplanten Unterkünfte in Nievenheim, Delhoven und Rheinfeld hat die CDU eine Anfrage für den Hauptausschuss am 18. Dezember gestellt. Die Verwaltung solle zeigen, wie die derzeitige Planung für die Gebäude und deren Anordnung vor Ort aussehe. Genau möchte die CDU wissen, wie "das Raumkonzept der Gebäude" aussehe, das Flächenverhältnis von Schlafplätzen zu Aufenthaltsräumen, Küchen, Sanitärräumen sei. "Welche Kriterien werden für die Entscheidung für oder gegen die in Frage kommenden Herstellerfirmen zugrunde gelegt?", möchte die CDU wissen.

(cw-)
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