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Dormagen
Standort Dormagen stark an Lanxess-Rekordjahr beteiligt

Dormagen. Die Dividende soll auf 80 Cent je Aktie steigen. Von Stefan Schneider

Der Spezialchemie-Konzern Lanxess hat das Geschäftsjahr 2017 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Ein Hauptgrund sind nach Unternehmensangaben höhere Absatzmengen. Außerdem hätten sich die im vergangenen Jahr erworbenen Chemtura-Geschäfte sehr positiv ausgewirkt.

An dem Umsatzanstieg auf 9,66 Milliarden Euro (+ 25,5 Prozent) und einem Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (Ebitda) in Höhe von 1,29 Milliarden Euro (+29,6 Prozent, der bislang höchste Wert in der Unternehmensgeschichte) haben die Beschäftigten in Dormagen erheblichen Anteil. Denn Ergebnissteigerungen gab es in allen Lanxess-Segmenten, folglich auch in jenen, denen die vier Dormagener Geschäftsbereiche High Performance Materials, Material Protection Products, Saltigo und Advanced Industrial Intermediates zugeordnet sind. Beim Kautschuk-Joint-Venture mit Aramco, dem auch in Dormagen ansässigen Segment Arlanxeo, gab es ebenfalls eine Gewinnsteigerung. Das Ebitda betrug 2017 385 Millionen Euro, ein Plus von 3,2 Prozent gegenüber 2016.

Von der erfreulichen Entwicklung sollen auch die Aktionäre profitieren, denen eine höhere Dividende in Aussicht gestellt wird. Vorstand und Aufsichtsrat von Lanxess werden der Hauptversammlung am 15. Mai eine Ausschüttung von 80 Cent pro Aktie vorschlagen, was eine Steigerung von 14 Prozent bedeuten würde. Nach Unternehmensangaben entspräche dies einem Ausschüttungsvolumen in Höhe von rund 73,2 Millionen Euro.

2017 hatte Lanxess nach eigenen Angaben rund 550 Millionen Euro in sein globales Anlagennetzwerk investiert, allein in die deutschen Standorte seien rund 235 Millionen Euro geflossen.

Quelle: NGZ
 
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